Frauenmantel

Alchemilla vulgaris

Am auffälligsten beim Frauenmantel sind die Blätter. Diese sind 5-11-lappig und leicht nach oben gewölbt. In dieser Blattwölbung fangen sich Tau- und Regentropfen. Die Alchemisten des Mittelalters versuchten aus diesen Tautropfen Gold herzustellen. Ist aber meines Wissens nicht gelungen ;-). Die gelb-grünen Blüten sind klein und unscheinbar und erscheinen von Mai bis September. 
Frauenmantel wächst auf Wiesen, in lichten Wäldern und Gebüschen, in Gräben und an Weiden.
Die Pflanze enthält Bitterstoffe, Gerbstoffe, etwas ätherisches Öl sowie Flavonoide.
Frauenmantel wurde früher bei Frauenleiden verwendet, daher der Name, hat aber auch Wirkung bei Durchfall und bei Magen- Darmstörungen.