Edelweiß
Leontopodium nivale subsp. alpinum
Edelweiß ist eine sehr seltene Pflanze.
Das Edelweiß, eine sehr seltene Pflanze, wächst sehr unzugänglich in hochalpinen Lagen, nicht nur in den Alpen, auch in den Karpaten und im Himalaya in Höhen von 1500 bis 3000 m.
Im 19. Jahrhundert pflückten viele junge Männer die schon damals seltene Pflanze und schenkten sie als Liebesbeweis ihrer angebeteten.
Um an diese Pflanze heran zu bekommen bedurfte es durchaus Mut und auch Stärke.
Somit galt das Edelweiß gilt als Liebesbeweis, denn ein junger Mann musste sich schon anstrengen diese Pflanze zu pflücken, bzw. sie erstmal überhaupt zu finden. Und das ganze war nicht gerade ungefährlich. Offensichtlich haben im 19. Jahrhundert so viele junge Männer die Pflanze gepflückt, um ihre Liebe kundzutun, dass sie heute als streng geschützte Art auf der Roten Liste steht.
An die großen Höhen sich das Edelweiß durch seine Behaarung angepasst. Die Behaarung ist UV-Schutz, reduziert Wasserverlust und isoliert gegen Kälte.
Blütezeit ist Juli bis September. Und die Blüten sind ein Scheinblütenstand mit filzigen, sternförmig angeordneten Hochblättern. Die eigentliche Blüte sitzt in der Mitte.
Früher nutzte man das Edelweiß als Heilpflanze und zwar gegen Durchfall, Magenbeschwerden und Husten.
Aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften findet das Edelweiß Verwendung in der Kosmetik in Hautpflegeprodukten.
Hierzu werden natürlich ausschließlich gezüchtete Pflanzen verwendet.
Der botanische Name ist Leontopodium nivale subsp. alpinum. Leontopodium setzt sich aus 2 griechischen Namen zusammen und zwar einmal aus Leon für Löwe und podion für kleiner Fuß. Zusammen also Löwenpfötchen in Anspielung an die Blüte, die wie ein kleines Löwenpfötchen aussieht. Der Artname nivale beutet Schnee.
Das Bild des Edelweißes wurde im 19. Jahrhundert und bis heute von verschiedenen Gebirgstruppen verwendet, so von der österreichischen Kaiserjägertruppe und den deutschen Gebirgsjägern.


