Umweltschutz im Alltag – mit diesen Tipps verkleinert man seinen ökologischen Fußabdruck.

Umweltschutz: Was können wir im Alltag für unseren Planeten tun?

Umweltschutz im Alltag beginnt bei Kleinigkeiten – wo man anfängt, ist egal. Wichtig ist nur, dass man überhaupt mit etwas beginnt. Viele Menschen versuchen aus diesem Grund, Plastik zu vermeiden. Auch Supermärkte ziehen mittlerweile nach und bieten keine Einweg-Plastiktüten mehr an. Andere versuchen, Wasser zu sparen oder generell Ressourcen zu schonen. Auch der Wechsel zu Ökostrom ist ein Schritt in die richtige Richtung. So lassen sich die verschiedenen Ansätze im Alltag umsetzen:

Auto stehen lassen

Eine der größten Umweltsünden ist das Fahren mit dem Auto. Natürlich lässt sich dies nicht immer vermeiden, aber darum geht es auch nicht. Denn wer unnötige Fahrten streicht und kurze Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegt, trägt bereits seinen Teil bei. So reduziert man aktiv die Feinstaubbelastung in der Luft und geht mit einem guten Beispiel voran.

Wer den Planeten schützen möchte und bereit ist, deshalb auf Fernreisen mit dem Flugzeug zu verzichten, fühlt sich vielleicht, als wäre dies nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Tatsächlich sorgt eine sinkende Nachfrage an Flugreisen aber irgendwann auch für ein verringertes Angebot – fliegt nur ein Flugzeug weniger, war der persönliche Umweltschutz im Alltag bereits ein enormer Erfolg.  

Umsteigen auf erneuerbare Energien

Nachhaltigkeit lautet derzeit das Stichwort für alle, die die Erde sauber halten wollen. Auch beim Stromverbrauch sollte dieses Stichwort zum Mantra werden. Dabei ist es sinnvoll, Strom zu sparen, indem man Geräte komplett ausschaltet, anstatt sie nur auf Stand-by zu stellen. Stromfresser können schnell durch energieeffiziente Haushaltsgeräte ersetzt werden.
Wer die Möglichkeit hat, sollte auf erneuerbare Energien umsteigen, also auf Solar-, Wind- oder Wasserkraft für die Stromversorgung im Haushalt setzen. Aus diesem Grund installieren viele Menschen Photovoltaikanlagen auf ihren Dächern. Doch wer beispielsweise zur Miete wohnt, kann dies in der Regel nicht beeinflussen. Ist das der Fall, lohnt sich der Wechsel zu einem Anbieter für Ökostrom. Der grüne Strom wird dann in den Haushalt eingespeist.

Regional kaufen oder saisonal anbauen

Umweltschutz findet auch in andere Bereiche des Lebens statt. Wer die Umwelt schützen will, sollte auf importierte Lebensmittel verzichten und stattdessen regional kaufen. Wer die Möglichkeit hat, kann im eigenen Garten oder auf dem Balkon auch saisonales Obst und Gemüse anbauen.
Dieses Vorgehen verbessert nicht nur die Ökobilanz, sondern spart auch noch Verpackungsmüll. Wer regional kaufen möchte, sollte zudem ein wiederverwendbares Säckchen besitzen, um beim Einkauf auf Plastikmüll zu verzichten. Auch andere Produkte wie Waschmittel, Seife oder Müsli kann man in vielen Städten im Unverpackt-Laden kaufen. Dazu bringt man einen wiederverwendbaren Behälter mit und spart dabei einmal mehr Müll. Das sorgt nicht nur dafür, dass die eigene Mülltonne nicht mehr aus allen Nähten platzt, sondern führt auch zu einer Einsparung von Kapazitäten bei der Produktion.

Umweltschutz fängt Zuhause an

Jeder, der sich dazu entschließt, nachhaltiger und umweltbewusst zu leben, macht einen Schritt in die richtige Richtung. Auf Dauer kann ein verändertes Käufer- oder Nutzerverhalten dazu führen, dass Konzerne ihr Angebot anpassen, indem sie es nachhaltiger gestalten.
Ökostrom-Anbieter haben diesen Trend bereits erkannt und versorgen immer mehr Haushalte mit nachhaltiger Energie. Das schützt die Umwelt und kann sogar Geld einsparen. Ein Stromanbieter-Wechsel bringt nämlich fast immer die Chance auf einen niedrigeren Tarif mit sich. Einige Anbieter für Ökostrom führen sogar einen Teil des Nutzerabschlags ab, um noch mehr für den Umweltschutz zu tun