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Wildes Stiefmütterchen
Viola tricolor

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Das Wilde oder Gewöhnliche Stiefmütterchen ist eine typische Ackerpflanze, man findet sie aber auch auf trockenen Wiesen. Die kleine unscheinbare Pflanze wird nur etwa 10 bis höchstens 30 cm hoch und kann recht unterschiedliche Blütenfarben hervorbringen. Die Farben der Blüten gehen von violett und blau bis zu reinem gelb. Ihre Blütezeit ist von Mai bis Oktober.
Bekannt ist das Stiefmütterchen natürlich durch seine zahlreichen Zuchtformen, die beliebte Garten und Balkonblumen sind. Die Urformen des Garten-Stiefmütterchens sind  das Wilde Stiefmütterchen und das Gelbe Veilchen, eingekreuzt wurde auch das Altai-Veilchen.
Das Wilde Stiefmütterchen ist in ganz Europa beheimatet. Man findet es bis zu einer Höhe von 1800 m.
In der Heilkunde wird die Pflanze bei Hautkrankheiten, Milchschorf und Ekzemen in Form von Umschlägen verwendet. Ferner wirkt sie auch bei Husten, Fieber und Katarrhen der Luftwege. Der Tee soll auch bei rheumatischen Beschwerden helfen, findet teilweise auch Verwendung zur Blutreinigung und als harntreibendes Mittel. In seltenen Fällen kann Stiefmütterchen-Tee allergische Hautreaktionen verursachen.
In früheren Zeiten nannte man die Pflanze auch Ackerveilchen, Feldstiefmütterchen, Jesusblümchen, Dreifaltigkeitsblümchen und Sammetblüemeli.
Der Name Stiefmütterchen ist schon seit dem 15. Jahrhundert bekannt. Er entstand aus einer Symbolik, wobei die unterschiedlichen Stellungen der Kelch- und Kronblätter sowie die Zeichnung der Blüten herangezogen wurde. Das größte Kronblatt, das oft unterschiedliche farbliche Merkmale aufweist symbolisiert die "Böse Stiefmutter", die sich schmückt und sich auf 2 Stühle (die beiden Kelchblätter) setzt. Die "Töchter" der "Stiefmutter", symbolisierte man mit den seitlichen Kronblätter, sie sind ebenfalls geschmückt und haben noch jeweils einen Stuhl bekommen. Wo hingegen die beiden oberen "Stieftöchter" sich ungeschmückt den letzten Stuhl teilen mussten. Man kann jedenfalls nicht behaupten, das unsere Vorfahren keine Phantasie hatten.
Mit wissenschaftlichem Namen heißt das Wilde Stiefmütterchen Viola tricolor. Der Gattungsnamen Viola ist eine Verkleinerungsform des griechischen "vion", den schon Homer für einige Veilchenarten benutzte. Der Artname tricolor bedeutet dreifarbig.
Im Altertum war die Pflanze zwar bekannt, wurde aber noch nicht in der Heilkunde verwendet. Erst in den Kräuterbüchern des 16. Jahrhunderts finden sich die ersten Abhandlungen. Ab dem 18. Jahrhundert schließlich gelang dem Stiefmütterchen der Einzug in die Heilkunde.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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