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Ringelblume
Calendula officinalis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ringelblume
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Die Ringelblume ist wohl die Heilpflanze, die am häufigsten in Gärten anzutreffen ist. Sie ist eine alte Kultur- und Zierpflanze und wurde früher häufig in Bauerngärten gehalten, von wo sie auch verwilderte. Sie wird bis zu 70 cm hoch und ihre Blütenköpfe erreichen einen Durchmesser von 4 cm Die Ringelblume hat ihre Heimat im Mittelmeergebiet, heute ist sie noch in Skandinavien und sogar im Pamirgebirge zu finden, wo sie ebenfalls als Gartenpflanze gehalten wird.
Die Ringelblumenblüten können übrigens als pflanzliches Barometer genutzt werden. Sind sie morgens nach 7 Uhr geschlossen, bedeutet dies regnerisches Wetter, sind die Blüten zwischen 6 und 7 Uhr offen, verheißt dies einen schönen Tag.
Ringelblume ist eine ausgezeichnete Heilpflanze bei Quetschungen, Geschwüren und Verbrennungen, bei schlecht heilenden Wunden sowie Flechten. Innerlich wird sie im Prinzip nicht mehr verwendet, sie dient in Teemischungen nur noch als Beigabe, um sie farblich abzustimmen. Die Pflanze ist als Salbe, als Tinktur und als Droge erhältlich.
In der Volksheilkunde wurde sie auch gegen Gelbsucht, Drüsenkrankheiten und als schweißtreibendes Mittel verwendet.
Den Namen Ringelblume erhielt die Pflanze ihrer geringelten Früchte wegen und wurde früher auch Ringelrose, Ringelken, Ringeln, Stinkblume und Goldblume genannt. Ein weiterer Name ist Totenblume, da es sich bei der Ringelblume um eine beliebte Friedhofspflanze handelt und die leuchtenden Farben und ihr kräftiger Wuchs einen Kontrast zum Tod bilden.
Mit botanischem Namen heißt sie Calendula officinalis. Das Wort Calendula kommt vom lateinischen "calendae" und bedeutet "erster Tag des Monats", was wiederum damit zusammenhängt, dass eine Verwandte unserer Ringelblume viele Monate lang blüht. Der Artname officinalis weist auf ihre Verwendung als Heilpflanze hin.
Die Ringelblume ist eine sehr alte Heilpflanze.  Schon Theophrast, ein Schüler von Platon und Aristoteles (377 - 278 v. Chr.) und Dioscurides (1. Jahrh. n. Chr. ) erwähnen eine Droge mit Namen "Klymenon", bei der es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um unsere Ringelblume handelt. Im 12. Jahrhundert wird in den Schriften von Hildegard von Bingen die Heilwirkung der Ringelblume beschrieben, später auch von dem Theologen und Arzt Hieronymus Bock (1498 - 1554). Der Apotheker und Pflanzenforscher Tabernaemontanus (1520 - 1590) schrieb in seinem Kräuterbuch, das über 3000 Pflanzenbeschreibungen enthält: "Der Safft von Ringelblumen in die Ohren gethan /soll die Würm darin tödten. Zu den Wehetagen der Zähn / soll man des Saffts ein gut Theil in Mund nehmen / ein Zeitlang darinn behalten / soll den Schmertzen bald benehmen."