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.Porree
Allium porrum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Porree
Porreebluete

 

 

 

Blüte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Porree, von vielen als Lauch bezeichnet, ist ein typisches Wintergemüse, wenn auch die im Frühsommer geernteten Pflanzen einen höheren Wirkstoffgehalt aufweisen. Der Porree enthält ähnliche Inhaltsstoffe wie die Zwiebel, der Knoblauch und auch der Bärlauch, nämlich schwefelhaltige ätherische Öle, Mineralstoffe (Zink, Mangan, Selen), Vitamin B6, Folsäure, Niacin, Vitamin K, Provitamin A und Vitamin C. Das Lauchöl enthält das Senföl Allizin, mit sehr guten vorbeugenden und heilenden Eigenschaften. Porree ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen Pilze und Bakterien im Darm, er wirkt daher auch reinigend und antibiotisch und hilft gegen Blähungen und gegen Verstopfung. Zusätzlich hat er positive Wirkung als Lipidsenker; nimmt man täglich 200 g Porree zu sich, so ist das Gemüse in der Lage Cholesterin- und Fettspiegel im Blut zu senken. Der Porree ist auch ein gutes Vorbeugungsmittel bei Krampfadern und anderen Venenbeschwerden. Er ist daher äußert wirksam gegen altersbedingte Gefäßveränderungen und somit ein wichtiges Gemüse für alle älteren Menschen. Das Senföl Allizin, das über die Blase wieder ausgeschieden wird, hat eine positive antibakterielle Wirkung, daher tut jeder, der an Blasenentzündungen leidet gut daran, öfter Porree als Gemüse zu essen. Gerne wird der Porree als Würzgemüse verwendet, er darf aber auch in keinem Eintopf fehlen und passt gut zu Möhrengemüse und Champignons. Aber auch als Alleingemüse ist er sehr schmackhaft und vielseitig einsetzbar, mit einem Schuss Sahne, Crème fraiche, etwas Parmesankäse, Butter oder in einer Mehlschwitze schmeckt Porree gut zu Fleisch, Fisch und auch einfach nur vegetarisch mit Kartoffeln oder Kartoffelbrei, in den man in auch gut mischen kann. Bei der Zubereitung sollte man darauf achten, so viel wie möglich von den grünen Blättern zu verwenden, da sie am nährstoff- und wirkstoffreichsten sind. Beim garen darauf achten, dass zuerst die grünen Teile in den Topf kommen, da sie eine längere Garzeit haben als die weißen Lauchteile, die ja als Wurzel unterirdisch wachsen. Wichtig ist, dass man den Porree gut wäscht, bevor man ihn gart, sonst beißt man hinterher schnell auf Sand.