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Huflattich
Tussilago farfara

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Huflattich
Huflattich-2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn die Huflattichblüten durch die Erde brechen, ist für mich persönlich der Frühling angebrochen. Die gelben Korbblüten erscheinen übrigens schon vor den Blättern. Die Blüten stehen einzeln an schuppigen Stängel und werden im Frühjahr als Heilpflanze geerntet. Die Blätter erntet man im Sommer. Die Pflanze enthält Flavonoide, Schleim- , Bitter- und Gerbstoffe sowie geringe Mengen an Pyrrolizidinalkaloiden (weitere Pflanzen, die besagte Pyrrolizidinalkaloide enthalten sind der Beinwell und das Kreuzkraut). Der Huflattich wird in erster Linie als Hustenmittel eingesetzt und das schon seit 2500 Jahren. Huflattich wirkt schützend für die Schleimhäute und wirkt auswurffördernd. Er ist ein gutes Mittel gegen Reizhusten und kann das Abhusten deutlich erleichtern. Das Bundesgesundheitsamt warnt allerdings vor einer längeren Einnahme der Blätter von 4 Wochen, da die Pflanze, wie schon erwähnt, besagte Pyrrolizidinalkaloide enthält; dies betrifft insbesondere Schwangere. Huflattich liebt kalkhaltigen, feuchten und humusarmen tonigen, lehmigen Boden. Er siedelt gerne auf Ödland, an Ufern, oft sieht man ihn auf Erdhaufen von Baustellen wachsen. Die Pflanze ist in Mitteleuropa weit verbreitet, in den Alpen wächst der Huflattich bis zu einer Höhe von 2200 m. Der botanische Name Tussilago verweist mit dem lateinischen Wort tussis für Husten auf die Heilwirkung. Der Artname farfara bezieht sich auf die mehlige Unterseite der Blätter, das Wort Huflattich wiederum auf die hufeisenförmigen Blätter. Volkstümliche Namen waren z. B. Brustlattich, Brandlattich, Hufblatt, Bachblümli, Lehmblümli, Märzblume und auch Papenmütz, Ohmblätter und Roßhub. Dioscurides, der alte Grieche (1. Jahrh. N. Chr.), beschrieb schon in seinen Werken die Heilwirkung des Huflattichs und natürlich war diese auch den Kräuterkundlern des Mittelalters wohl bekannt. Der Apotheker und Botaniker Tabernaemontanus (1520 – 1590) schrieb: “Die dürren Blätter und Wurzen / wann sie auf die Glut gelegt / und der Dampf garvon / durch ein Trichter in den Mund / und durch den Athem eingezogen wird; ist sehr dienlich für den dürren trucknen Husten / und der Enge der Brust / ...” (Anmerkung: in der Tat nutze und nutzt ? man Zigaretten aus Huflattich gegen Asthma) “Der Syrup / so aus dem Safft der Blätter wie auch der Blumen /... gemacht / ... / werden den jungen und alten Leuthen / in truckenem Husten und Lungengeschwären / gebraucht sehr embsig und fruchtbarlich.”