Die Gemeine Fichte ist ein Nadelbaum, der ein riesiges Gebiet der
Gebirge Mittel- und Südeuropas, Skandinaviens und Nordrusslands besiedelt. Fichten werden bis zu 60 m hoch. In Deutschland ist die Fichte mit 42 %
der verbreitetste Nadelbaum und wird natürlich vorwiegend forstwirtschaftlich genutzt. Aber auch in der Heilkunde findet die Fichte
Verwendung. Am bekanntesten ist sicher der Fichtennadel-Franzbrantwein, den es in zahlreichen verschiedenen Marken gibt. Er besitzt
durchblutungsfördernde, erfrischende Eigenschaften und wird somit auch gerne von Sportlern genutzt, bettlägerigen Patienten dient er als
kräftigendes Einreibemittel. Die Fichte enthält ätherisches Öl und Harze, die Kindern Linderung bei Erkältungskrankheiten bringen. Auch als Salbe
finden die Präparate Verwendung bei Rheuma, Gicht und Muskelschmerzen. Nicht zu vergessen die Hustensäfte und Bonbons, die
Fichtennadelöl enthalten sowie natürlich auch eine große Anzahl an Badezusätzen. Der Name der Fichte kommt vom althochdeutschen Wort fichta, woraus
mit der Zeit das heute gebräuchliche Wort Fichte entstand. Mit wissenschaftlichem Namen heißt die Fichte Picea abies. Das Wort
Picea leitet sich ab vom lateinischen pix für Pech und Harz, der Artname abies entspringt dem griechischen abios für stark oder kräftig.