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Baldrian
Valeriana officinalis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Baldrian-1
Baldrian-2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Baldrian gilt als die Heilpflanze bei nervösen Reizzuständen und geistiger Überarbeitung, aber auch bei nervösen, krampfartigen Schmerzen im Magen- Darmbereich sowie bei Schlaflosigkeit. Die Pflanze hilft allgemein Menschen, die unter nervöser Unruhe leiden und bei nervösen Herzklopfen. Interessant ist die Tatsache, dass beim Baldrian nicht ein Wirkstoff für die Heilwirkung der Pflanze verantwortlich ist, sondern das es die Gesamtheit der Wirkstoffe sind, die zusammen heilend wirken. Baldrian kann man als Tinktur einnehmen oder auch als Tee. Wollen sie sich einen Baldriantee zubereiten, nehmen Sie 2 Teelöffel der Wurzel, übergießen sie die Droge mit 1/4 Liter kaltem Wasser und lassen den Ansatz 10 - 12 Stunden stehen; hin und wieder sollte man umrühren. Man kann von diesem Tee 2 - 3 Tassen täglich trinken. Auch möglich ist ein heißer Aufguss (Infus). Dazu übergießt man 2 gestrichene Teelöffel Baldrianwurzel mit 1/2 Liter heißem Wasser, am besten siedend, und lässt den Tee 10 Minuten zugedeckt ziehen. Sie können Baldrian in Reformhäusern und Apotheken auch als Dragees und als Wein kaufen. Wohltuend und entspannend ist auch ein Baldrian-Bad. Am besten übergießen sie dazu 100 g Baldrianwurzel mit 2 Litern Wasser,  bringen das ganze zum Sieden und lassen den Aufguß 10 Minuten ziehen. Auch möglich ist es, dem Bad Baldrian-Tinktur zuzusetzen. Apotheker Pahlow empfiehlt auch einen Tee aus gleichen Teilen Baldrianwurzel und Melissenblättern. Dazu überbrüht man 2 Teelöffel der Mischung mit 1/4 Liter kochendem Wasser und lässt das Tee 15 Minuten abgedeckt ziehen. Die Inhaltsstoffe des Baldrians sind Valepotriate, ätherisches Öl, Bizyklische Sesquiterpene und Alkaloide.
Der Baldrian wächst in feuchten Wäldern, auf Nasswiesen und an Ufer. Er bevorzugt basenreichen und etwas stickstoffsalzhaltigen Lehm- oder Tonboden. Die Pflanze wird bis zu 1,70 m hoch und trägt ihre weißen bis rötlichen Blüten in halbkugeligen Blütenständen. Die Blütezeit ist Juli bis September.
Auch den alten griechischen und römischen Ärzten war die Heilwirkung des Baldrian wohl bekannt. Hildegard von Bingen und auch Paracelsus nutzen seine Heilkraft. Im 15. Jahrhundert wurde Baldrian wohl auch als Aphrodisiakum verwendet. In einer Handschrift aus dem Schloss Wolfsthurn bei Sterzing  steht zu lesen: "Wilter (willst Du) gute freundschaft machen under manne und under weibe, so nym valerianum und stosz die czu pulver und gib ins czu trinken in Wein". Baldrian wurde auch egegn Seuchen und die Pest eingesetzt. Ein angelsächsischer Spruch besagt: "Trinkt Baldrian, so kommt ihr alle davon".
Der botanische Name des Baldrians ist Valeriana officinalis. Valeriana ist der mittelalterliche Name der Pflanze, möglicherweise abgeleitet vom lateinischen valere für kräftig. Der Artname officinalis, bedeutet soviel wie anerkannte Arzneipflanze. Volkstümliche Bezeichnungen der Pflanze waren Katzenkraut, weil es mit seinem intensiven Geruch Katzen anlockt, aber auch Boldrian und Tollerjan.