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Arnika
Arnica montana

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arnika Arnica montana
Arnika Arnica montana

 

 

 

 

 

 

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Arnika oder Bergwohlverleih wächst, wie der 2. Name schon sagt im Gebirge, vornehmlich auf nicht oder nur wenig gedüngten Bergwiesen. Ab und an kann man sie aber auch im Flachland antreffen. Die Pflanze wächst bis zu 50 cm hoch und zeigt im Juni/Juli ihre schönen gelben Korbblüten. Arnika ist selten und steht daher bei uns unter Naturschutz; die Pflanze sollte daher nicht gesammelt, sondern in Reformhäusern oder Apotheken gekauft werden.
Arnika ist eine wichtige und alte Heilpflanze. Sie enthält ätherische Öle, Flavonoide und Cholin, Procyanidine (wie auch im Weißdorn) und Bitterstoffe. Die Pflanze wirkt daher entzündungshemmend, desinfizierend und auch blutdrucksenkend. Arnika verwendet man äußerlich bei Muskel- und Sehnenzerrungen sowie bei Quetschungen. Hierzu eignet sich am besten eine Tinktur. Gute Wirkung zeigt Arnika bei Blutergüssen und schlecht heilenden Wunden. Gelegentlich kann es bei Umschlägen allerdings zu allergischen Hautreaktionen kommen. Da Arnika die Durchblutung und die Abwehrbereitschaft der Schleimhäute anregt, hilft eine Spülung und das Gurgeln gegen Entzündungen im Mund- und Rachenbereich. Dazu setzt man einen Tee an, in dem man 1 – 2 Teelöffel der getrockneten Blüten mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießt und 10 Minuten ziehen lässt. Innerlich sollte Arnika nicht verwendet werden, auch wenn die Droge positive Wirkung bei Herzbeschwerden hat. Laut BGA sind schädigende Wirkungen Magen, Darm und Herz bekannt geworden.
Homöopathisch wird Arnika auch als Wundheilmittel, bei Prellungen, Zerrungen und Blutergüssen verwendet. Ferner bei Herz- Kreislaufmittel, bei Arteriosklerose und Angina pectoris. Arnika kann man außer als Tinktur oder Droge, auch in Salbenform kaufen.
Eingangs habe ich erwähnt, dass Arnika eine alte Heilpflanze ist. In der Tat nutzten schon die alten Germanen die Blüten zu Heilzwecken. Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Droge in die wissenschaftliche Medizin eingeführt, aber erst mit Beginn des 18. Jahrhunderts wurde die Pflanze häufiger verwendet.
Mit botanischen Namen nennt man die Pflanze Arnica montana. Er Usprung des Gattungsnamens Arnica ist ungewiss, vielleicht stammt er aus dem arabischen, möglicherweise ist er aber auch eine Verstümmelung von doronicum – aronicum – arnica ? Doronicum ist die Gemswurz und hat Ähnlichkeit mit der Arnika. Der Artname montana verweist auf das Vorkommen in Berggebieten. Weitere Bezeichnungen für die Pflanze waren Wolferley, Bergwurz, Johannisblume (Blütezeit zu Johanni), Färberblume und Engelkraut.