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Andorn
Marrubium vulgare

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Andorn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ursprünglich stammt der Andorn aus Südeuropa, ist aber mittlerweile fast in ganz Europa verbreitet. Die weißen Lippenblüten erscheinen von Juni bis September, sie stehen als Scheinquirle in den Blattachseln. Der Stängel des Andorns ist vierkantig und hohl, außerdem ist er dicht behaart. Ebenso sind die elliptischen Blätter an der Oberseite leicht, an Ihrer Unterseite filzig behaart. Die Pflanze hat einen bitteren Geschmack. Andorn ist eine sehr alte Heilpflanze, die heute zu Unrecht verkannt wird. Sie enthält Bitterstoffe, Harze, ätherisches Öl und das Marrubiin. Andorn ist ein gutes Durchfallmittel, fördert die Gallenausscheidung, regt den Appetit an und ist außerdem ein gutes Kraut gegen Husten; hierfür ist das Marrubiin verantwortlich. Menschen mit Gallebeschwerden sollten eine Teemischung aus Andorn ausprobieren, die schon vielfach Hilfe gebracht hat: 20g Andornkraut, 10 g Pfefferminze, 10 g Löwenzahnwurzel, 10 g Wermut. (Rezept stammt aus "Heilpflanzen" von M. Pahlow). Sammeln sollte man nur die oberen Triebe der Pflanze oder sich als Alternative Frischpflanzensaft besorgen.  Als Heilkraut war der Andorn schon den Ägypter und Römern bekannt. Auch die Kräuterärzte des Mittelalters berichten wohlwollend über diese Pflanze, Dioscurides empfiehlt den Andorn im 1. Jahrhundert n. Chr. bei Husten und Asthma. So hielt die Pflanze auch Einzug in die Klosterheilkunde. Im berühmten Werk MACER FLORIDUS (840 - 1100 n. Chr.) steht zu lesen: "Die Abkochung des ganzen Krautes oder des / Samens fördert, wenn sie getrunken wird, die Schwindsüchtigen wunderbar; ferner bezähmt ein solcher Trunk die verschiedenen Brustkrankheite; und gibt man Schwertlilie hinzu, ist sein Nutzen noch größer, denn diese Mischung hilft