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Weihnachtsstern Euphorbia pulcherrima Wolfsmilchgewächse
Beschreibung und Herkunft:
Die unscheinbaren gelblichen Blüten des Weihnachtssterns sind meist von roten, mitunter auch von weißen Hochblätter umgeben. Die Blütezeit ist ab Dezember. Die
Laubblätter sind buchtig gelappt. Die Pflanze führt einen Milchsaft und wird bis zu 120 cm hoch. Der Weihnachtsstern stammt aus Mexico.
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Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Als wirklich giftig kann nach neuesten Erkenntnissen nur die Wildform des Weihnachssterns eingestuft werden; Zuchtformen
auf der Fensterbank gelten als ungefährlich und enthalten keine Giftstoffe. Natürlich ist er trotzdem nicht zum Verzehr geeignet. Als Giftstoff soll der Milchsaft nach älteren
Angaben Diterpene enthalten haben, die aber neueren Untersuchungen nach nicht nachgewiesen wurden. Festgestellt wurden ß-Amyrin und Germanicol. Eine Vergiftung mit der Wildform kann
vorwiegend bei jüngeren Kinder auftreten; die Symptome sind allerdings oft unterschiedlich. Im Falle einer Vergiftung kommt es zu
Erbrechen, Durchfall, Benommenheit und Schläfrigkeit; auch Zittern und erhöhte Temperatur sind möglich.
Tiergiftig:
Tiere reagieren auf das Gift empfindlicher als Menschen; eine Gefahr besteht für Hasen, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen und andere Nager, für Katzen und Hunde
sowie für Vögel. Vergiftung zeigt sich in starken Schleimhautreizungen, Magen- Darmbeschwerden mit Krämpfen und oft blutigem Durchfall, Absinken der Körpertemperatur, Lähmungen, blutigem
Harn und Kot, Taumeln, Leberschädigung und Herzrhythmusstörungen. Bei kleineren Tieren ist Tod durch eine Weihnachtsstern-Vergiftung nicht ausgeschlossen.
Name:
Ihrer Blütezeit wegen erhielt die Pflanze den Namen Weihnachtsstern. Teilweise wird sie auch Adventsstern genannt und Poisettie.
Den Namen Euphorbia erhielt die Gattung nach Euphorbos, der Leibarzt des Königs Juba von Mauretanien war. Der Artname pulcherrima stammt aus dem lateinischen und bedeutet sehr schön
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