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Sumpfdotterblume
Caltha palustris
Hahnenfußgewächse

Bestimmungsmerkmale:
Die Sumpfdotterblume trägt satt gelbe Blüten mit 5 Blütenblättern. Sie sind etwa 4 cm groß und erscheinen von März - Juni. Der Stängel ist niederliegend bis aufsteigend und hohl, die glänzenden Blätter herzförmig. Die Pflanze wird 10 - 50 cm hoch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sumpfdotterblume
Sumpf-Dotterblume-2

 

 

im Spreewald

 

 

 

 

 

 

 

Standort und Verbreitung:
Die Sumpfdotterblume wächst, wie ihr Name schon sagt, an feuchten, sumpfigen Plätzen. Man findet sie an Gräben und Bachläufen, auf Sumpfwiesen sowie in Auwäldern. Sie ist in ganz Europa, in Teilen Asiens sowie im nördlichen Amerika beheimatet. Sie wird auch gerne als Zierpflanze in Gärten und in Gartenteichen angepflanzt.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Sumpfdotterblume enthält unter anderem das Alkaloide Protoanemonin und Saponine. Durch Verwendung der Blätter als Wildgemüse und der Blütenknospen als  Kapernersatz kann es zu Vergiftungen kommen. Die Symptome sind Erbrechen, Reizungen von Magen und Darm mit Durchfall sowie Kopfschmerzen. Das Gift kann auf der Haut Entzündungen hervorrufen.

Tiergiftig:
Aufgrund ihres scharfen Geschmacks wir die Sumpf-Dotterblume von Tieren selten gefressen. Giftig ist sie aber insbesondere für Schafe und Ziegen, aber auch für Pferde, Rinder und Kühe, außerdem für Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster. Die Symptome einer Vergiftung sind Speichelfuss Magen- Darmkrämpfe, blutiger Harn und Entzündung der Nieren sowie Störungen im Bewegungsablauf der Hinterläufe. Getrocknet soll die Pflanze ungiftig sein.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Die Sumpfdotterblume wird teilweise in der Homöopathie bei Hautausschlägen, Bronchitis und Menstruationsstörungen eingesetzt.

Name:
Ihres Vorkommens und ihrer dottergelben Blüten wegen gab man dieser Pflanze den Namen Sumpfdotterblume.
Mit dem Gattungsnamen Caltha wurde schon unter den Römern eine gelbe Blume bezeichnet, wobei nicht feststeht, ob es sich dabei um die Sumpfdotterblume gehandelt hat. Caltha stammt möglicherweise von calathus für Schale und würde sich damit auf die Form der Blüten beziehen.
Der Artname palustris weist auf den Standort der Pflanzen hin (lat. palus  = Sumpf).

Geschichtliches:
In der früheren Heilkunde wurde die Pflanze bei ähnlichen Beschwerden eingesetzt, wie heute in der Homöopathie. Hieronymus Bock weiß nichts über ihre Heilkraft zu berichten, so schreibt er: " Die Kinder haben ihre kurzweil und freude mit disen schönen Goldblumen. Werden jezunder nit sonders inn der Arznei gebraucht."