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Schwertlilien
Iris spec.
Schwertliliengewächse

Bestimmungsmerkmale:
Die bekannteste und am meisten verbreitete Schwertlilienart ist die Gelbe Schwertlilie. Sie trägt bis zu 10 cm große Blüten, die aus 3 äußeren, großen Blütenblättern und 3 inneren kleinen bestehen. Die äußeren Blütenblätter sind oft nach unten gebogen und purpurbraun geadert. Die Blätter sind schwertförmig, etwa 3 cm breit und werden so hoch wie der Stängel.
Die Gelbe Schwertlilie blüht von Mai - Juli und wächst bis zu 1 m hoch.
Weitere bekannte Iris-Arten sind die Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica), die Deutsche Schwertlilie (Iris germanica) sowie die Bunte Schwertlilie (Iris variegata). Daneben existieren noch eine Reihe von Züchtungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Iris pseudacorus Gelbe Schwertlilie
Iris sibirica

 

 

Gelbe Schwertlilie

Sibirische Schwertlilie (Zuchtform)

 

 

 

 

 

 

Iris germanica
Iris_variegata

 

 

Deutsche Schwertlilie

Bunte Schwertlilie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Standort und Verbreitung:
Die Gelbe Schwertlilie  ist ein typisches Sumpfgewächs. So findet man sie an Ufern und Gräben, in Röhricht und stehenden oder langsam fließenden Gewässern. Die Gelbe Schwertlilie ist in ganz Europa verbreitet und steht unter Naturschutz, also pflücken sie die Pflanzen bitte nicht ab. Verschiedene Iris-Arten und Züchtungen wachsen als Zierpflanzen in Gärten.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Blätter und Stängel enthalten verschiedene scharf schmeckende Wirkstoffe. Die Vergiftungserscheinungen sind Erbrechen sowie Magen - und Darmbeschwerden mit Durchfall. Ferner bewirken die Scharfstoffe Brennen im Mund und Rachen.

Tiergiftig:
Schwertlilien sind giftig für Pferde, Rinder und Kühe, für Schafe, Ziegen, Hunde sowie für Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster. Eine Vergiftung verläuft mit starken Schleimhautreizungen, Schluckbeschwerden, Speichelfluß, Magen-Darmbeschwerden und teils mit blutigem Durchfall.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Teilweise wird die gelbe Schwertlilie noch in der Homöopathie als Wundheilmittel verwendet.

Name:
Ihren deutsche Namen erhielt die Pflanze ihrer schwertförmigen Blätter wegen; ein weiterer Name ist Sumpflilie. Früher hieß sie auch Schilfblume und Schwertel. Der Gattungsname Iris bedeutete im griechischen Regenbogen, da die Blüten dieser Gattung ebenso viele Farben haben. Der Artname pseudacorus bedeutet falscher Kalmus oder auch Scheinkalmus, da man die Schwertlilienwurzeln zur Verfälschung der Kalmuswurzeldroge benutzte.

Geschichtliches:
Die Gelbe Schwertlilie wurde früher zum Gerben verwendet. Tabernaemontanus schreibt, dass die "Gelben Wasserschwertel" bei starker Menstruation, Blutfluss und bei Augenleiden verwendet werden.

 

Die Gelbe Schwertlilie ist geschützt!