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Standort und Verbreitung:
Sie ist ein typisches Sumpfgewächs. So findet man sie an Ufern und Gräben, in Röhricht und stehenden oder langsam fließenden Gewässern. Die Gelbe Schwertlilie
ist in ganz Europa verbreitet und steht unter Naturschutz, also pflücken sie die Pflanzen bitte nicht ab. Verschiedene Iris-Arten und Züchtungen wachsen als Zierpflanzen in Gärten.
Tiergiftig:
Schwertlilien sind giftig für Pferde, Rinder und Kühe, für Schafe, Ziegen, Hunde sowie für Nager, wie Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster. Eine
Vergiftung verläuft mit starken Schleimhautreizungen, Schluckbeschwerden, Speichelfluß, Magen-Darmbeschwerden und teils mit blutigem Durchfall.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Blätter und Stängel enthalten einen scharf schmeckenden Wirkstoff sowie das Glycosid Iridin. Die Vergiftungserscheinungen sind Erbrechen sowie Magen - und
Darmbeschwerden mit Durchfall. Ferner bewirken die Scharfstoffe Brennen im Mund und Rachen.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Teilweise wird die gelbe Schwertlilie noch in der Homöopathie als Wundheilmittel verwendet.
Name:
Ihren deutsche Namen erhielt die Pflanze ihrer schwertförmigen Blätter wegen; ein weiterer Name ist Sumpflilie. Früher hieß sie auch Schilfblume und Schwertel.
Der Gattungsname Iris bedeutete im griechischen Regenbogen, da die Blüten dieser Gattung ebenso viele Farben haben. Der Artname pseudacorus bedeutet falscher Kalmus oder auch
Scheinkalmus, da man die Schwertlilienwurzeln zur Verfälschung der Kalmuswurzeldroge benutzte.
Geschichtliches:
Die Gelbe Schwertlilie wurde früher zum Gerben verwendet. Tabernaemontanus schreibt, daß die "Gelben Wasserschwertel" bei starker Menstruation,
Blutfluß und bei Augenleiden verwendet werden.
Die Gelbe Schwertlilie ist geschützt!
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