willkommen1
giftpflanzen_pferde

unser Buch
Giftpflanzen
was Pferde nicht fressen dürfen
 

Botanikus-APPs

 

Eine musikalische Reise
durchs Pflanzenjahr.

Starten sie das Video und klicken sie auf den Button
Auf YouTube ansehen in der unteren Zeile..

Botanische Filme

PeerConcept Logo 1.2015-LAY9
Ökologische
Pferdehaltung

Betten Online Shop
wissensmanufaktur

 botanisch

 giftig

 fotografisch

 persönlich

 

 Bilder-/Film-Datenbank

 Giftpflanzen

 Fotos kaufen

 Kontakt

 

 Heilpflanzen

 Giftpflanzen Tiere

 Botanik-Fototipps

 Impressum

 

 altes Kräuterwissen

 Beeren & Früchte
 giftig oder ungiftig?

 Hintergrundbilder
 für Ihren Bildschirm

 Linkseiten

 

 Pflanze des Monats

 Startseite

 suchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Botanikus
Giftpflanzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

alle
Giftpflanzen

die wichtigsten
Giftpflanzen

giftige
Zimmerpflanzen

Beeren und
Früchte

Giftpflanzen für
Tiere

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Robinie
Robinia pseudoacacia
Schmetterlingsblütengewächse

Bestimmungsmerkmale:
Die Robinie wächst als Baum, wird bis zu 25 m hoch und erreicht einen Stammdurchmesser bis zu 1 m. Die weißen, manchmal auch gelblichen oder rosafarbenen Blüten  hängen in dichten Trauben und verströmen einen starken Duft. Die Blütezeit ist von Mai - Juni. Im Herbst entwickeln sich dann die Samen in rotbraunen Hülsen, die mitunter bis zum nächsten Frühjahr am Baum hängen bleiben. Die gefiederten Blätter bestehen aus 9 - 19 eiförmigen Einzelblättchen und werden bis zu 30 cm lang. Die Robinie trägt Dornen. Es gibt aber auch Arten, die rosafarbene Blüten haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Robinie
Robinie-2

 

 

 

 

 

 

Robinie-3
Robinia_hispida

 

 

 

Robinia hispida, die Borstige Robinie
blüht rosarot

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Standort und Verbreitung:
Die Pflanze stammt aus Nordamerika und hat sich in West- und Südeuropa verbreitet. Als Zier- und Alleebaum angepflanzt, findet man sie verwildert an Bahndämmen, Gebüschen und trockenen Wälder. Die Robinie wird auch in Gärten angepflanzt.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Pflanze enthält vorwiegend in ihrer Rinde giftige Eiweiße, sogenannte Toxalbumine. Kinder, die Rinde oder Samen kauen sind im Besonderen gefährdet, vor allem, weil die Rinde süßlich riecht und schmeckt. Die ersten Symptome einer Vergiftung können schon nach der Aufnahme von 4 Samen und ca. 1 Stunde auftreten. Es kommt zu Übelkeit und Erbrechen, Magenschmerzen, Krämpfen und Durchfall. Der Patient leidet unter Schwindel und starker Müdigkeit, auch die Pupillen können sich weiten. Beim Bearbeiten des Holzes kann es durch Einatmen des Staubes auch zu Vergiftungen kommen.  Trotz allem sind Vergiftungen mit der Robinie recht selten.

Tiergiftig:
Robinie ist tödlich giftig für Rinder, Pferde, Hunde, Katzen, Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster sowie für Vögel. Vergiftungssymptome sind Speichelfluss, Erregung und danach Teilnahmslosigkeit, erhöhter Puls, erweiterte Pupillen, gelbe Schleimhäute, Magen- und Darmentzündungen mit Krämpfen, Störung des Gleichgewichts, krampfartiges Zucken, Schädigung von Leber und Nieren, Harndrang und auch Blindheit. Bei Pferden kann es bei langsamem Vergiftungsverlauf zu Hufrehe kommen. Aus dem 2. Weltkrieg liegt ein Bericht vor, dass 32 von 120 Pferden in einer Nacht gestorben sind, nach dem Sie an Robinienholz geknabbert haben, aus dem die Stallungen gebaut waren. Die ersten Tiere waren bereits nach 4 Stunden tot.

 

 

 

 

Robinienholz
Robinienholz-2

Als “Stöckchen” sind Robinienäste für Hunde denkbar ungeeignet. Das Problem ist nicht unbedingt das Apportieren, sondern das Nagen am Holz und natürlich das Verschlucken. In der Rinde finden sich mit die meisten Giftstoffe, obendrein schmeckt sie süß. Klicken Sie auf die Bilder, sie stellen sich dann größer dar.

 

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
In der Homöopathie verwendet man eine Essenz aus der frischen Rinde bei Übersäuerung des Magens und bei Migräne. Das Holz der Robinie wird seiner Härte wegen zu Schreinerarbeiten verwendet, ferner nutzt man es als Bauholz im Wasserbau und in Bergwerken.

Name:
Den Namen Robinie oder im wissenschaftlichen Namen Robinia, erhielt die Pflanze nach dem französischen Hofgärtner Jean Robin. Er erhielt 1601 die ersten Robiniensamen aus Amerika und es gelang ihm daraus Pflanzen zu ziehen. Der Artname pseudoacacia bedeutet soviel wie Scheinakazie, da sie Ähnlichkeit mit afrikanischen Akazienarten aufweist.
Den Namen Scheinakazie trägt sie auch heute noch, außerdem nennt man sie Falsche Akazie.

Geschichtliches:
Nachdem die Robinie 1601 bei uns eingeführt wurde, galt sie erst nur als Zierstrauch. Im 19. Jahrhundert lernte man dann ihre wirtschaftliche Bedeutung zu nutzten.