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Standort und Verbreitung:
Die Rosmarinheide wächst in Hochmooren, sie benötigt nassen und sauren Torfboden. Da ihr natürlicher Lebensraum immer mehr durch Trockenlegung eingeschränkt
wurde, ist sie sehr selten geworden. Ihr Verbreitungsgebiet ist Mittel- und Nordeuropa, nach Süden hin wird sie immer seltener.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Blätter und Blüten enthalten den Giftstoff Andromedotoxin. Vergiftung zeigt sich durch verstärkten Speichelfluß, durch Brennen der Mundschleimhäute und
Schluckbeschwerden. Ferner kommt es zu Schwindelgefühl, kaltem Schweiß und rauschartigen Zuständen. Starke Vergiftung kann auch Krämpfe, Kreislaufstörungen sowie Atemnot mit Atemlähmung
zur Folge haben. Heutzutage sind Vergiftungen mit der Rosmarinheide, ihrer Seltenheit wegen, nahezu ausgeschlossen. Bienenhonig aus Pflanzen die Andromedotoxin enthalten und eine
Verwechslung der Rosmarinheide mit Garten-Rosmarin haben ebenfalls schon zu Vergiftungen geführt.
Tiergiftig:
Rosmarinheide ist giftig für Pferde, Rinder und Kühe, vor allem aber für Schafe und Ziegen. Die Vergiftungssymptome sind Erregung und Benommenheit,
Schweißausbrüche, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Rauschzustände. Weiterhin kommt zu Reizungen im Magen- Darmbereich mit Krämpfen und Durchfall und zu Nierenschädigung.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Rosmarinheide wirkt blutdrucksenkend und wird zusammen mit anderen Wirkstoffen pharmazeutisch verwendet.
Name:
Weitere gebräuchliche Namen sind Poleigränke, Gränke und Wilder Rosmarin. Sie wird auch Poleiblättrige Gränke und Lavendelheide genannt. Der Gattungsname
Andromeda stammt aus der griechischen Mythologie. Andromeda war die Tochter des äthiopischen Königs Cepheus und der Cassiopeia. Andromeda wetteiferte mit der Göttin Juno, wer von beiden
die Schönste sei. Der Artname polifolia bedeutet vielblättrig.
Die Rosmarinheide ist geschützt
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