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Standort und Verbreitung:
Die Lorbeerrose stammt aus Nordamerika und wächst bei uns als Zierstrauch in Gärten. Sehr selten ist diese Pflanze auch verwildert zu finden.
Der Berglorbeer ist ebenfalls eine Gartenpflanze.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Lorbeerrose und Berglorbeer enthalten Acetylandromedol. Das Gift bewirkt Reizungen der Mundschleimhäute, Kribbeln der Haut, Übelkeit, Erbrechen,
Schwindelgefühl, Schweißausbrüche sowie Magen- und Darmbeschwerden, verbunden mit Durchfall. Die Herztätigkeit verlangsamt sich und bei starker Vergiftung kann es auch durch Atemlähmung
zum Tod kommen. Der Honig soll für den Menschen ebenfalls giftig sein.
Tiergiftig:
Bei Schafen wurden folgende Vergiftungserscheinungen beobachtet: Erbrechen, Schwierigkeiten beim Atmen, Zittern, allgemeine Schwäche und Stolpern der Tiere.
Ferner Schüttelkrämpfe, Sehverlust, die Tiere werfen den Kopf zurück und verdrehen die Pupillen nach oben, Gliedmaßen werden steif. Sollte das Schaf überleben ist es für 2 Wochen schwach
und hinfällig. Die Lorbeerrose ist weiterhin giftig für Pferde, Hunde und Katzen sowie für Nager (Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster).
Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Die Pflanze findet in der Homöopathie Anwendung bei Herzentzündungen und Gelenkrheumatismus.
Name:
Der Ähnlichkeit der Blattform mit Lorbeerblättern und die prachtvollen Blüten gaben der Pflanze den Namen Lorbeerrose.
Ihren Gattungsnamen Kalmia erhielt sie nach dem schwedischen Botaniker P. Kalm (1715 - 1779). Der Artname angustifolia heißt schmalblättrig, hingegen latifolia breitblättrig bedeutet.
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