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Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die gesamten Pflanzen enthalten den Scharfstoff Aroin sowie Kalziumoxalat-Nadeln, die bei Berührung herausschießen können und so zu Verletzungen der Haut führen.
Äußerlich kommt es zu Entzündungen der betroffenen Stellen und der Augen. Innerlich aufgenommen bewirken die Giftstoffe Brennen und Anschwellen der Zunge sowie der
Mundschleimhäute. So hat der Patient auch Schluckbeschwerden und Sprachstörungen. Die weiteren Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Magen- Darmbeschwerden mit Durchfällen und Krämpfen; auch
Erregungen und Lähmungen sind möglich.
Tiergiftig:
Die Flamingoblume wirkt giftig auf Hunde und Katzen, Nager, wie z. B. Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster sowie auf Vögel. Die Symptome einer
Vergiftung starker Speichefluß, Erbrechen, Durchfall, und Schluckbeschwerden.
Name:
Der Gattungsname Anthurium setzt sich aus den griechischen Worten anthos für Blume und oura für Schwanz zusammen, also Schwanzblume. Er bezieht sich damit auf
Blüte, die wie ein Schwanz an einem langen Stengel sitzt. Weitere deutsche Namen sind Blütenschweif und Schwefelblume.
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