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Sie finden alle Texte & Bilder zum Thema Giftpflanzen auch auf der Botanikus-CD

 

 

 

Fensterblatt
Monstera spec.
Aronstabgewächse


Bestimmungsmerkmale:

Das Fensterblatt fällt durch seine großen und stark eingeschnittenen Blätter auf. Sie werden 40 - 120 cm lang und haben lange Stiele.
Es blühen nur ältere Pflanzen. Die Blüte besteht aus einem weißen Hüllblatt (Spatha) und einem gelben Blütenkolben.
Das Fensterblatt stammt aus Mexico.

Monstera

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Das Fensterblatt enthält Scharfstoffe, ähnlich dem Aronstab und Kalziumoxalat-Nadeln. Wie bei der Dieffenbachie können die Nadeln und die Giftstoffe beim Berühren der Pflanze herausschießen und so zu Verletzungen der Haut führen.
Äußerlich kommt es zu Hautentzündungen und zu Entzündungen der Augen. Innerlich bewirken die Stoffe Reizungen der Schleimhäute und der Zunge in Form von Anschwellen und Brennen. Dies kann Schluckbeschwerden und Sprach-behinderung zur Folge haben. Die weiteren Symptome zeigen sich in Übelkeit, Erbrechen und Magen- und Darmbeschwerden.

Tiergiftig:

Fensterblatt ist giftig für Hunde und Katzen, Nager, wie z. B. Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster sowie für Vögel. Die Symptome einer Vergiftung sind starker Speichefluß, Erbrechen, Durchfall, und Schluckbeschwerden.

Name:

Den Gattungsname Monstera erhielt die Pflanze vermutlich ihrer großen Blätter wegen.

Vielfach wird die Pflanze auch Zimmerphilodendron genannt und mit Pflanzen dieser Gattung verwechselt.

 

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