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Belladonnalilie Amaryllis belladonna Amaryllisgewächse
Beschreibung und Herkunft:
Die Belladonnalilie ist ein Zwiebelgewächs mit rosaroten, trichterförmigen Blüten. Sie haben 6 Blütenblätter und stehen auf einem langen Stengel.
Die Laubblätter bilden eine Rosette und haben eine schmale Form. Die Pflanze stammt aus Südafrika.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Belladonnalilie enthält als Hauptwirkstoff das Lycorin. Die größte Konzentration findet sich in der Zwiebel, 2 - 3 g können bereits tödlich wirken.
Die Vergiftungserscheinungen sind Übelkeit, Erbrechen, starke Schweißausbrüche, erhöhter Speichelfluß und
Durchfall. Der Patient fühlt sich außerdem benommen und es kann zu Schädigungen der Niere und zu Lähmungen kommen. Die Giftstoffe können auch Reizungen der Haut hervorrufen.
Familien mit Kindern sollten diese Zimmerpflanze nicht halten.
Tiergiftig:
Die Belladonnalilie ist giftig für Hunde und Katzen, Kaninchen, Hasen und andere Nager, wie Hamster,
Meerschweinchen sowie für Vögel. Vergiftungsverlauf ist ähnlich wie beim Menschen, zusätzlich kann es noch zu Herzrhythmusstörungen kommen.
Name:
Die Gattung Amaryllis ist nach einer Pflanze benannt, die ein Hirte ihrer Schönheit wegen auf der Flöte gepriesen hat.
Der Artname belladonna ist lateinisch und heißt "Schöne Frau", womit er auf die schönen Blüten Bezug nimmt.
Geschichtliches:
In Südafrika verwendete man die Pflanze als Pfeilgift.
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