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Giftstoffe, Wirkung und Symptome: Die Belladonnalilie enthält als Hauptwirkstoff das Lycorin. Die größte Konzentration findet sich in der Zwiebel, 2 - 3 g können bereits tödlich wirken. Die Vergiftungserscheinungen sind Übelkeit, Erbrechen, starke Schweißausbrüche, erhöhter Speichelfluss und Durchfall. Der Patient fühlt sich außerdem benommen und es kann zu Schädigungen der Niere und zu Lähmungen kommen. Die Giftstoffe können auch Reizungen der Haut hervorrufen.
Tiergiftig: Die Belladonnalilie ist giftig für Hunde und Katzen, Kaninchen, Hasen und andere Nager, wie Hamster, Meerschweinchen sowie für Vögel. Vergiftungsverlauf ist ähnlich wie beim Menschen, zusätzlich kann es noch zu Herzrhythmusstörungen kommen.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Name: Die Gattung Amaryllis ist nach einer Pflanze benannt, die ein Hirte ihrer Schönheit wegen auf der Flöte gepriesen hat. Der Artname belladonna ist lateinisch und heißt "Schöne Frau", womit er auf die schönen Blüten Bezug nimmt.
Geschichtliches: In Südafrika verwendete man die Pflanze als Pfeilgift.
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