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Giftstoffe, Wirkung und Symptome: Vor allem in der Knolle des Alpenveilchens finden sich Triterpensaponine, unter anderem das Cyclamin. Bereits 0,2 g der Knolle lösen erste Vergiftungserscheinungen aus und 8 g gelten als tödliche Dosis! Die Symptome sind Übelkeit und Erbrechen, Schweißausbrüche sowie starke Magenbeschwerden mit Durchfällen. Weiterhin kommt es zu Kreislaufstörungen und bei tödlichen Dosen erfolgt Atemlähmung. Der Saft wirkt auch äußerlich entzündlich auf die Haut und auf die Augen. Im Mittelmeergebiet werden die giftigen Knollen zum Fischfang verwendet.
Tiergiftig: Alpenveilchen kann auf folgende Tierarten giftig wirken: Hunde, Katzen, Hasen, Kaninchen und andere Nager (Meerschweinchen, Hamster) und Vögel. Vergiftungsverlauf ist ähnlich wie beim Menschen.
Name: Der Gattungsname Cyclamen stammt von dem griechischen Wort kyklos für Scheibe oder Kreis und bezieht sich auf die scheibenförmige Wurzelknolle. Der Artname verweist auf die Herkunft der Pflanze.
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