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Standort und Verbreitung:
Die Feuer-Bohne hat ihre Heimat in Südamerika und wird bei uns in Gärten als Zier- aber auch als Gemüsepflanze gezogen.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die rohen Bohnen und Samen sind reich an giftigen Eiweißen, auch Toxalbumine genannt. Der Hauptwirkstoff ist das Phasin. Schon 3 - 10 rohe Samen lösen nach 30
- 90 Minuten Vergiftungserscheinungen aus. Es kommt zu schwerem Erbrechen, starken Verdauungsstörungen, zu Krämpfen, blutigen Magen- und Darmentzündungen und auch zum Kollaps.
Ein Kontakt mit den rohen Bohnen kann auch zu Hautentzündungen führen. Der Giftstoff Phasin wird durch Kochen zerstört. Die Feuer-Bohne scheint giftiger zu sein, als die Garten-Bohne
Tiergiftig:
Bohnen sind giftig für Pferde, Rinder, Kühe und Schweine, Hasen, Kaninchen, sowie für andere Nager, wie Meerschweinchen und Hamster. Vergiftung zeigt sich in
Erbrechen; Krämpfen, Durchfällen (mitunter blutig), sowie in Magen- und Darmentzündungen.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Siehe Garten-Bohne
Name:
Weitere Bezeichnungen für die Pflanze sind, Mutterbohne, Türkische Bohne, Prahlbohne sowie Prunkbohne. Der griechische Gattungsname Phaseolus bezieht sich auf
das Aussehen der Hülsen, die an einen Kahn erinnern (phaseolos - Kahn). Der Artname coccineus kommt es dem Lateinischen und bedeutet scharlachrot, womit er sich auf die Farbe der
Blüten bezieht.
Geschichtliches:
Die Feuer-Bohne kam im Jahre 1633 aus Amerika nach Europa. In der Volksheilkunde verwendete man die getrockneten Schalen als harntreibendes und die
Diabetesbehandlung unterstützendes Mittel.
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