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Botanikus
Gartenhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Gartenhaus: Mehr als nur ein Geräteschuppen


Wer einen Garten hat, der mehr ist als ein kleiner Streifen vor dem Reihenhaus, braucht zumindest einen Geräteschuppen für die Aufbewahrung der Gerätschaften. Rasenmäher, Werkzeuge, Anzucht-Töpfe und vieles mehr müssen ja irgendwo verstaut, gegen Regen, Frost und Diebstahl gesichert werden. Diesem gärtnerischen Minimalbedarf kommt der Handel mit Gartenhäusern vom Typ „Geräteschuppen“ entgegen: aus Holz oder Metall, in den Dimensionen platzsparend, eher schlicht im Design.
Auf Dauer befriedigt so ein Geräteschuppen als einziges Gartenhaus jedoch bei weitem nicht den Bedarf, der sich beim Hobby-Gärtnern schon bald ergibt. Man möchte nach der Gartenarbeit auch einen gemütlichen Ort zum Relaxen, zum Kaffee-Trinken oder Grillen mit Freunden oder Familie. Und schon braucht es eine Versorgungslogistik: Herdplatte, Wasserkocher, Stauraum für Geschirr und Grillgerätschaften, vielleicht auch die Möglichkeit, mal im Garten zu übernachten. Kurzum: ein richtiges Gartenhaus muss her!
Die Qual der Wahl: Welches Gartenhaus wird gebraucht?
Aber welches? Das Angebot an Gartenhäusern, die als kompletter Bausatz geliefert werden und in Eigenarbeit errichtet werden können, ist riesig. Es reicht von der kleinen Laube bis zu veritablen Wochenendhäusern mit mehreren Räumen, in denen man im Prinzip sogar bequem einen Urlaub im Garten verbringen kann.
 

gartenhaeuser

 

 

 

 

 

 

Hilfreich bei der Entscheidung für das eigene Wunschgartenhaus sind Überlegungen, die von der gewünschten Nutzung ausgehen, ergänzt durch die Beachtung örtlicher Rahmenbedingungen und Aspekte des persönlichen Geschmacks. Hier eine kleine Liste zur Inspiration:

• Kaffee-Runden, Gartenfeste:  Soll das Gartenhaus Basis für die „gemütliche Runde“ sein, so ist zu entscheiden, ob man selbst eine Terrasse bauen will (evtl. plus Überdachung) oder ein Gartenhaus wählt, das einen überdachten, jedoch nach außen offenen Raum mitbringt. Als Sonderform gibt es sogar „Terrassenhäuser“ mit der Terrasse auf dem Dach!  Will man die Gelegenheit haben, sich bei Regen mit den Gästen ins Gartenhaus zurück zu ziehen, muss es entsprechend groß sein und sollte über große Fenster und breite Türen nach draußen verfügen.

• Im Gartenhaus übernachten:  Will man gelegentlich im Gartenhaus übernachten oder es für Gäste-Übernachtungen nutzen, spielt die zu wählende Wandstärke eine große Rolle. Im Sommer eignet sich dafür jedes Gartenhaus, doch für Übernachtungen in der Übergangszeit sollte es mindestens 40 mm Wandstärke mitbringen, für die Nutzung im Winter sind 70mm optimal. Je dicker die Wände, desto mehr spart man bei der Heizung!  Eine weitere Überlegung bezieht sich auf den Platzbedarf: da die Stellflächen für Betten je nach sonstiger Nutzung des Gartenhauses begrenzt sind, sollte man einen Blick auf Gartenhäuser werfen, die eine zweite Etage in Form eines „Schlafbodens“ bieten.

• Geräte sollen ebenfalls Platz finden:  Wer neben der Wohn-Nutzung auch Gerätschaften unterbringen will, sollte ein Gartenhaus mit zwei Räumen bzw. integriertem Geräteschuppen wählen, der von außen begehbar ist.

• Besondere Nutzung geplant? Gartenhäuser werden für vielerlei Zwecke genutzt, die über das einfache Bewohnen hinaus gehen. Z.B. als kleines Atelier für bildende Künstler oder als Spielhaus für Kinder. Hat das Gartenhaus ein überstehendes „Schleppdach“, lässt es sich zum Stapeln von Kaminholz nutzen. Spezielle Saunahäuser und Saunafässer lassen den Traum vom Saunieren im eigenen Garten wahr werden und „Grillhäuser“ ermöglichen sogar das Grillen mitten im Winter.

• Wo soll das Gartenhaus stehen?  Der konkrete Standort, an dem das Gartenhaus errichtet werden soll, bestimmt die Größe und auch die Höhe des Gartenhauses. Will man es unter alte Bäume stellen, darf es nicht zu hoch sein, um nicht mit großen Ästen zu kollidieren.  Auch das örtliche Klima ist zu bedenken, denn in schneereichen Gebieten empfiehlt sich eher ein Satteldach, von dem viel Schnee leicht herunter rutscht, wogegen in wärmeren Gegenden jede Dachform problemlos funktioniert. Hat man die Wahl, ist auch zu bedenken, wie man das Gartenhaus in Bezug auf die Himmelsrichtung aufstellt. Die nordöstliche Ecke des Gartens wäre z.B. ideal, wenn man nachmittags und abends noch die Sonne genießen will.

• Ästhetische Kriterien:  Hier sind die Geschmäcker naturgemäß verschieden. Zum Glück bietet der Markt für alle erdenklichen Präferenzen vielerlei Gartenhaus-Modelle an. Traditionelle Formen, moderne Design-Häuser, Gartenhäuser mit Flachdach, Stufendach, Pult- oder Satteldach. Da Gartenhäuser aus Holz meist naturbelassen geliefert werden, kann man der eigenen Laube auch mittels des Anstrichs noch ein ureigenes Outfit verpassen.

Hat man gesucht, abgewogen, alle Kriterien bedacht und das eigene Wunschmodell gefunden, sollte man sicherheitshalber noch beim zuständigen Bauamt anfragen, ob das Gartenhaus eine Baugenehmigung braucht. Meist ist das bis zu einer bestimmten Größe nicht der Fall, doch sind die Vorschriften der Bundesländer und Gemeinden hier durchaus verschieden. Rechtzeitig anfragen vermeidet große Enttäuschungen.

Fotos: Gartenhaus GmbH