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Standort und Verbreitung: Die Grüne Nieswurz wächst in Ost- und Mitteleuropa in Laub- und Laubmischwäldern. Sie braucht kalkhaltigen, nährstoffreichen und feuchten Boden. Die Pflanze ist sehr selten zu finden.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome: Die Grüne Nieswurz enthält herzwirksame Glycoside und Protoanemonin. Die Vergiftungserscheinungen sind Kratzen in Mund und Rachen bedingt durch Reizung der Schleimhäute. Ferner kommt es zu Erbrechen und Durchfällen, zu unregelmäßigem Herzschlag, zu Unruhe und Krämpfen. Lähmungen können Atemstillstand zur Folge haben.
Tiergiftig: Nieswurzarten sind giftig für Pferde, Rinder und Kühe, Hunde und Katzen, Hasen, Kaninchen und andere Nager wie Meerschweinchen und Hamster, aber auch für Vögel. Die Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Koliken, nervöse Erregung und Lähmung.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung: Die Pflanze wird homöopathisch bei Hirnhautentzündung, Kreislaufschwäche, Nierenentzündungen und Epilepsie eingesetzt.
Name: Der Gattungsname Helleborus setzt sich aus den griechischen Worten helein für töten und bor für Speise zusammen, was bedeutet, dass ein Verzehr der Pflanze tödlich sein kann. Der Artname viridis kommt aus dem Lateinischen und bedeutet grün, womit er auf die Blütenfarbe hinweist.Den Namen Nieswurz erhielt die Pflanze wegen ihrer Verwendung in Nies- und Schnupfpulvern.
Geschichtliches: siehe Christrose
Die Grüne Nieswurz ist geschützt!
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