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Standort und Verbreitung:
Wurmfarn wächst in Mitteleuropa in schattigen Wäldern und Gebüschen sowie auf Bergweiden.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Pflanze enthält das Enzym Thiaminase, Filicin und Aspidine. Im Falle einer Vergiftung kommt es zu Übelkeit, Erbrechen, Magen- Darmbeschwerden mit
Durchfall, Sehstörungen, Ohnmachtsanfällen, Herzschwäche und Schädigung der Atmung. Starke Vergiftung ist nur nach mißbräuchlicher Verwendung als Wurmkur zu erwarten. Eine solche
Vergiftung kann theoretisch auch zum Tod führen.
Tiergiftig:
Wurmfarn ist giftig für Pferde, für Rinder, Kühe und Schafe im Besonderen ferner für Hunde und Katzen sowie für Nager, wie Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen und
Hamster. Die Symptome einer Wurmfarnvergiftung sind Magen- Darmbeschwerden mit Krämpfen und blutigem Durchfall, Erregung, Lähmung des Gehirns und Rückenmarks sowie Niernschäden. 25 g der
Pflanze sind bereits tödlich für Schafe und 100 g für Rinder.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Volksmedizinisch als Wurmmittel verwendet, kam es früher oft zu Vergiftungen.
Name:
Da die Pflanze früher als Mittel gegen Würmer verwendet wurde, erhielt sie ihren deutschen Namen. Man nannte sie auch Bandwurmwurzel, Wanzenkraut und Geißleitere.
Der botanische Gattungsname Dryopteris kommt aus dem Griechischen. Drys bedeutet Eiche und pteris Farn; man gab ihm diesen Namen, da die Fiederblättchen oft eichenblattartig gebuchtet sind.
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