willkommen1
giftpflanzen_pferde

unser Buch
Giftpflanzen
was Pferde nicht fressen dürfen
 

Botanikus-APPs

 

Eine musikalische Reise
durchs Pflanzenjahr.

Starten sie das Video und klicken sie auf den Button
Auf YouTube ansehen in der unteren Zeile..

Botanische Filme

PeerConcept Logo 1.2015-LAY9
Ökologische
Pferdehaltung

Betten Online Shop
wissensmanufaktur

 botanisch

 giftig

 fotografisch

 persönlich

 

 Bilder-/Film-Datenbank

 Giftpflanzen

 Fotos kaufen

 Kontakt

 

 Heilpflanzen

 Giftpflanzen Tiere

 Botanik-Fototipps

 Impressum

 

 altes Kräuterwissen

 Beeren & Früchte
 giftig oder ungiftig?

 Hintergrundbilder
 für Ihren Bildschirm

 Linkseiten

 

 Pflanze des Monats

 Startseite

 suchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Botanikus
Giftpflanzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

alle
Giftpflanzen

die wichtigsten
Giftpflanzen

giftige
Zimmerpflanzen

Beeren und
Früchte

Giftpflanzen für
Tiere

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachtsstern
Euphorbia pulcherrima
Wolfsmilchgewächse

Beschreibung und Herkunft:
Die unscheinbaren gelblichen Blüten des Weihnachtssterns sind meist von roten, mitunter auch von weißen Hochblätter umgeben. Die Blütezeit ist ab Dezember. Die Laubblätter sind buchtig gelappt. Die Pflanze führt einen Milchsaft. Der Weihnachtsstern stammt aus Mexiko. Dort und auch in anderen mittel- und südamerikanischen Ländern wie Argentinien, Venezuela und Brasilien wächst er in seiner natürlichen Umgebung, in tropischen Laubwäldern, an Sträuchern. Angeblich war der Weihnachtsstern schon bei den Azteken sehr beliebt. Alexander von Humboldt brachte ihn dann mit nach Europa und bei uns ist er heutzutage als Zimmerpflanze bekannt und beliebt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachsstern
Weihnachsstern-2

 

 

in der Mitte der roten Hochblätter sitzen
 die unscheinbaren gelblichen Blüten
- auf das Bild klicken, dann sehen sie es größer -

Wild wachsender Weihnachtsstern
auf den Kanarischen Inseln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Als wirklich giftig kann nach neuesten Erkenntnissen nur die Wildform des Weihnachssterns eingestuft werden; Zuchtformen auf der Fensterbank gelten möglicherweise als ungefährlich. Allerdings sind sicher nicht alle Zuchtformen auf ihre mögliche Giftigkeit getestet worden; von daher wäre ich immer vorsichtig.  Als Giftstoff soll der Milchsaft nach älteren Angaben Diterpene enthalten haben, die aber neueren Untersuchungen nach nicht nachgewiesen wurden. Festgestellt wurden ß-Amyrin und Germanicol. Allerdings werden Weihnachtssterne gerne mit Pflanzenschutzmittel (Pyrethroide) behandelt. Dadurch kann es zu sekundärer Vergiftung kommen. Eine Vergiftung mit der Wildform kann vorwiegend bei jüngeren Kinder auftreten; die Symptome sind allerdings oft unterschiedlich. Im Falle einer Vergiftung kommt es zu  Erbrechen, Durchfall, Benommenheit und Schläfrigkeit; auch Zittern und erhöhte Temperatur sind möglich.

Tiergiftig:
Tiere reagieren auf das Gift empfindlicher als Menschen; eine Gefahr besteht für Hasen, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen sowie für Katzen und Hunde und auch für Vögel. Vergiftung zeigt sich in starken Schleimhautreizungen, Magen- Darmbeschwerden mit Krämpfen und oft blutigem Durchfall, Absinken der Körpertemperatur, Lähmungen, blutigem Harn und Kot, Taumeln, Leberschädigung und Herzrhythmusstörungen. Bei kleineren Tieren ist Tod durch eine Weihnachtsstern-Vergiftung nicht ausgeschlossen.

Name:
Ihrer Blütezeit wegen erhielt die Pflanze den Namen Weihnachtsstern. Teilweise wird sie auch Adventsstern genannt und Poisettie. Den Namen Euphorbia erhielt die Gattung nach Euphorbos, der Leibarzt des Königs Juba von Mauretanien war.
Der Artname pulcherrima stammt aus dem lateinischen und bedeutet sehr schön.

weitere Wolfsmilchgewächse finden Sie >> hier.