willkommen1
giftpflanzen_pferde

unser Buch
Giftpflanzen
was Pferde nicht fressen dürfen
 

Botanikus-APPs

 

Eine musikalische Reise
durchs Pflanzenjahr.

Starten sie das Video und klicken sie auf den Button
Auf YouTube ansehen in der unteren Zeile..

Botanische Filme

PeerConcept Logo 1.2015-LAY9
Ökologische
Pferdehaltung

Betten Online Shop
wissensmanufaktur

 botanisch

 giftig

 fotografisch

 persönlich

 

 Bilder-/Film-Datenbank

 Giftpflanzen

 Fotos kaufen

 Kontakt

 

 Heilpflanzen

 Giftpflanzen Tiere

 Botanik-Fototipps

 Impressum

 

 altes Kräuterwissen

 Beeren & Früchte
 giftig oder ungiftig?

 Hintergrundbilder
 für Ihren Bildschirm

 Linkseiten

 

 Pflanze des Monats

 Startseite

 suchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Botanikus
Giftpflanzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

alle
Giftpflanzen

die wichtigsten
Giftpflanzen

giftige
Zimmerpflanzen

Beeren und
Früchte

Giftpflanzen für
Tiere

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeine Waldrebe
Clematis vitalba
Hahnenfußgewächse

Bestimmungsmerkmale:
Die Gemeine Waldrebe ist eine Kletterpflanze und erreicht eine Höhe von 3  - 8 m. 5 - 7 weiße Blüten stehen in einem rispigen Blütenstand, auffällig sind die abstehenden langen Staubgefäße. Die Blütezeit ist von Juni - Juli. Die herzförmigen Blätter sind gegenständig und unpaarig gefiedert. Im Herbst fallen die wolligen Fruchtstände ins Auge, die ganze Gebüsche überziehen. Außer der Gemeinen Waldrebe findet man bei uns noch die Aufrechte Waldrebe (Clematis recta), die keine Kletterpflanze ist und die im Gebirge wachsende Alpen-Waldrebe (Clematis alpina). Vielfach in Gärtner zu finden ist die Clematis, die auch mit unserer Waldrebe verwandt ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Waldrebe
Waldrebe-2

 

 

 

Fruchtstand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Standort und Verbreitung:
Die Gemeine Waldrebe wächst an Gebüschen und Waldrändern. Sie braucht lockere, kalkhaltige Lehmböden und hat ihre Verbreitung in Mittel- und Südeuropa. Man findet sie noch in Nordengland.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Waldrebe enthält das Gift Protoanemonin. Wie die vielen anderen Hahnenfußarten, die dieses Gift enthalten, bewirkt der Waldrebensaft Entzündungen auf der Haut. Bei innerer Aufnahme erfolgen Entzündungen im Mund- Rachenbereich, es kommt zu Erbrechen und Durchfällen sowie zu Störungen des Nervensystems. Der Patient leidet an Krämpfen und an Reizungen der Verdauungswege und der Nieren.

Tiergiftig:
Waldrebe ist giftig für Rinder und Kühe; Vergiftung ist aber nur zu erwarten, falls die Tiere größere Mengen fressen, was praktisch nicht zu erwarten ist. Weiterhin ist die Pflanze auch giftig für Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster und für Vögel. Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Störungen des Nervensystems sowie Entzündungen der Mundschleimhäute. Für Landschildkröten ist die Waldrebe ebenfalls giftig. Das Gift reichert sich zuerst in der Leber an, bis es zu Symptomen kommt.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Die Pflanze findet in der Homöopathie Anwendung bei Hautentzündungen, Gonorrhöe und Lymphknotenentzündungen.

Name:
Weitere Namen für die Gemeine Waldrebe waren Geißbart, Herrgottsbart und Frauenhaar, wohl entstanden durch die Fruchtstände, die Haaren gleichen. Im altdeutschen wurde die Pflanze mit Leine und Lein bezeichnet, auch Lynen und Lianen nannte man sie, was sich wiederum darauf bezieht, dass sie eine Kletterpflanze ist. Auch der griechische Gattungsnamen Clematis weist darauf hin (klema - Ranke). Der Artname vitalba heißt soviel wie Weiße Rebe.
 

Geschichtliches:
Die Pflanze wurde früher von Bettlern benutzt, um durch ihren ätzenden Saft Geschwüre und Hautentzündungen hervorzurufen, was Mitleid und entsprechende Spendenfreudigkeit erregen sollte (siehe auch Kuhenschelle).
Aus der Alpen-Waldrebe stellte man früher Seile her und nahm die Ranken zum Körbeflechten. Reste davon hat man in alten Pfahlbauten gefunden.