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Tomate
Lycopersicum esculentum (Solanum lycopersicum)
Nachtschattengewächse

 

Bestimmungsmerkmale:
Die gelben Blüten der Tomate erscheinen von Mai - Oktober und ihre Früchte reifen ab August. Sie sind zuerst grün und färben sich dann zur Vollreife rot. Die Blätter sind wechselständig, unpaarig gefiedert. Der Stängel ist niederliegend  bis kletternd und wird bis zu 1,8 m hoch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tomate
Tomate-2

 

 

auf diesem Bild sind die Reifestufen
sehr schön zu erkennen

Tomaten sind Selbstbestäuber, draußen erledigt
 dies der Wind. Im Gewächshaus kann man
 das Bestäuben durch leichtes Rütteln erreichen.

 

 

 

 

 

 

Tomate-3
Aubergine

 

 

Tomaten findet man mittlerweile in den erdenklichsten
Formen und auch in allen möglichen Farbvarianten

Bei der Aubergine ist das Kraut und die unreife
Frucht giftig; die Wirkung gleicht der Tomate.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Standort und Verbreitung:
Die Tomate ist eine wertvolle Gemüsepflanze die in Gärten, aber nur selten verwildert wächst. Sie benötigt stickstoffhaltigen feuchten Lehmboden und gedeiht am besten in der Wärme. Ihre Heimat ist Mittel- und das nordwestliche Südamerika.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Tomaten enthalten in den Blättern und Stängel sowie in den grünen noch unreifen Früchten geringe Mengen Solanin (0,2 % in der unreifen Frucht). Das Solanin ist allerdings in diesen Mengen kaum gesundheitsschädlich. Die Blätter und die grünen Früchte sollte man dennoch nicht essen. Insbesondere bei Kindern könnten auch geringe Giftmengen Symptome hervorrufen. Im Schwäbischen gibt es eine Spezialität, die sauer eingelegten grünen Tomaten. Hier scheint es so zu sein, dass sich das Solanin in der Lake löst. Daher sollte man diese nicht unbedingt trinken. Die Blätter enthalten außerdem ein ätherisches Öl, das bei empfindlichen Personen Hautreaktionen (Dermatiden) hervorrufen kann. Gleiches gilt auch für die verwandte Aubergine, die obendrein noch geringe Mengen an Nikotin enthalten kann.

Tiergiftig:
Tomatenkraut und unreife Früchte verursachen bei Pferden Entzündungen der Schleimhäute, Ekzeme, Reizungen von Magen- und Darm, Magenkrämpfe, Durchfälle, Erregung und Atembeschwerden.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Tomaten zählen zu unseren wertvollsten Gemüsesorten. Sie enthalten die Vitamine A u. C sowie Mineralstoffe. Ein wichtiger Inhaltsstoff sind Lycopene, sie bilden einen wichtigen Schutz gegen freie Radikale. Ferner hat man herausgefunden, dass sich Lycopene positiv gegen bestimmte Krebsarten verhalten. Lycopene werden auch nicht durch Wärmebehandlung zerstört, im Gegenteil, dadurch lösen sie sich erst völlig aus den Faserzellen, sie wirken somit auch noch in Tomatenmark und Ketschup. Lycopene sind auch für die rote Farbe der Tomaten zuständig. Tomaten schützen die Schleimhäute des Körpers, fördern Stoffwechsel und Verdauung und stärken unsere innere Zellstruktur.

Name:
Der Name der Tomate aus dem aztekischen und heißt soviel wie anschwellen.

Geschichtliches:
1551 kamen die ersten Tomatenpflanzen nach Europa, zuerst wurde sie nur als Zierpflanzen gehalten. Erst Ende des 19. Jahrhunderts lernte man sie auch als Gemüse zu schätzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

>> hier finden Sie eine interessante Linksammlung zum Thema Tomate

 

 

 

 

 

 

Tomate-4