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Echter Steinklee
Melilotus officinalis
Schmetterlingsblütler

Bestimmungsmerkmale:
Steinklee wächst bis zu 1,5 m hoch; er trägt 3teilige gestielte Blätter, wobei die Einzelblättchen eine breite lanzettliche Form haben; am Rand sind sie gezähnt. Die kleinen gelben Blüten stehen in Trauben, Blütezeit ist Mai - September. Eine häufig anzutreffende verwandte Art ist der Weiße Steinklee (Melilotus albus), er weist die gleiche Wirkung auf wie der Echte Steinklee.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Steinklee
Steinklee-2

 

 

Echter Steinklee

Weißer Steinklee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Standort und Verbreitung:
Die Pflanze findet man in ganz Europa an Wegrändern, am Rande von Äckern und auf Schuttplätzen.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Steinklee enthält Cumaringlycoside. Nach Aufnahme der Pflanze kann es zu Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen kommen. Aufenthalt im stark duftenden Heu kann ebenfalls zu Kopfschmerzen führen. Ansonsten ist der Steinklee eine nur leicht giftige Pflanze für den Menschen.

Tiergiftig:
Für Tiere hingegen ist der Steinklee stark giftig. Betroffene Tierarten sind Pferde, Rinder und Kühe, Schafe, sowie Hasen und Kaninchen, möglicherweise auch für Nager. Eine Vergiftung ist als Kleekrankheit bekannt (sweet clover disease). Sie zeigt sich durch Verlangsamung der Blutgerinnung, was bedeutet, dass dem Tier beim Anstoßen an einen harten Gegenstand oder gar durch Schlagen, innere Blutungen entstehen, die auch tödlich verlaufen können. Steinklee kann durch Schimmelpilze befallen werden und ist dadurch im Heu mehrere Jahre giftig. Vergiftung beim Pferd zeigt sich durch Einblutungen in die Haut und in die Schleimhäute, Blutarmut, schneller Atmung und Anstieg der Herzfrequenz. Es kommt zu Magen- Darmbeschwerden, blutigem Urin und auch zu Fehlgeburten.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Steinklee wird verwendet bei Krampfadern und Hämorrhoiden. In der Homöopathie bei Migräne und Nasenbluten.

Name:
Volksnamen waren auch Motteklee und Melilotenklee. Der botanische Gattungsname Melilotus kommt aus dem Griechischen. Méli bedeutet Honig und lotós Klee, damit bezieht sich der Name auf die honigreichen Blüten. Der Artname officinalis verweist auf die Verwendung als Heilpflanze (offizinell).