willkommen1
giftpflanzen_pferde

unser Buch
Giftpflanzen
was Pferde nicht fressen dürfen
 

Botanikus-APPs

 

Eine musikalische Reise
durchs Pflanzenjahr.

Starten sie das Video und klicken sie auf den Button
Auf YouTube ansehen in der unteren Zeile..

Botanische Filme

PeerConcept Logo 1.2015-LAY9
Ökologische
Pferdehaltung

Betten Online Shop
wissensmanufaktur

 botanisch

 giftig

 fotografisch

 persönlich

 

 Bilder-/Film-Datenbank

 Giftpflanzen

 Fotos kaufen

 Kontakt

 

 Heilpflanzen

 Giftpflanzen Tiere

 Botanik-Fototipps

 Impressum

 

 altes Kräuterwissen

 Beeren & Früchte
 giftig oder ungiftig?

 Hintergrundbilder
 für Ihren Bildschirm

 Linkseiten

 

 Pflanze des Monats

 Startseite

 suchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Botanikus
Giftpflanzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

alle
Giftpflanzen

die wichtigsten
Giftpflanzen

giftige
Zimmerpflanzen

Beeren und
Früchte

Giftpflanzen für
Tiere

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stechpalme
Ilex aquifolium
Stechpalmengewächse

Bestimmungsmerkmale:
Die Stechpalme wächst als Strauch, aber auch als Baum und wird bis zu 10 m hoch. Sie trägt immergrüne, glänzende Blätter, die dornig gezähnt und eiförmig sind. An älteren Bäumen findet man auch ganzrandige Blätter. Die weißen Blüten stehen zu mehreren in den Blattachseln. Sie haben 4 Blütenblätter und erscheinen von Mai - Juni. Im Herbst entwickeln sich dann die Beeren, sie reifen von grün über gelb nach rot. Die Stechpalme kann bis zu 300 Jahren alt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ilex1
Ilex-2

 

 

 

 

 

 

Ilex-3
Ilex verticillata

 

 

Oftmals sieht man die Beeren bis weit ins Folgejahr an den Zweigen hängen; sie sind auch ein beliebter Winterschmuck. So auch Ilex verticillata (rechtes Bild). Diese Nordamerikanische Ilexart wird November/Dezember in Blumengeschäften und auf Wochenmärkten angeboten. Bei uns wird die Pflanze auch Korallenhülse genannt, in den USA American Winterberry. Auch diese Ilexart ist giftig.

 

 

 

 

 

 

clip

 

 

 

 

 

 

Standort und Verbreitung:
Sie wächst vorwiegend in Buchen- und Fichtenwäldern auf feuchtem, kalkarmem Boden. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet ist vor allem Süd- und Westeuropa. Angepflanzt findet man den Strauch in Parks und in Gärten.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Blätter und Beeren enthalten Urolsäure und Polyphenole. Insbesondere die leuchtend roten Beeren stellen für Kinder eine Gefahr dar. Die Giftstoffe bewirken Erbrechen, Magen - und Darmbeschwerden und Durchfälle. Die ersten Symptome können bereits nach der Aufnahme von 2 Beeren erfolgen. Die Menge von 20 - 30 Beeren kann unter Umständen lebensbedrohlich sein.

Tiergiftig:
Stechpalme ist giftig für Pferde, Hunde, Katzen, ferner für Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster. Bei Pferden ist im Falle einer Vergiftung nur Schläfrigkeit der Tiere sowie Magen- und Darmbeschwerden mit Durchfall zu erwarten. Für Hunde und andere kleinere Tiere kann eine Vergiftung tödlich verlaufen; so liegt die tödliche Dosis für einen Hund bereits bei 20 Beeren. Vergiftung zeigt sich durch Schläfrigkeit, Erbrechen, Magen-Darmbeschwerden, Durchfall, möglicherweise Schädigung des Kreislaufes und des Herzens.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
In der Homöopathie findet die Stechpalme noch Anwendung bei Rheuma und Gicht sowie als harntreibendes Mittel.

Name:
Die Pflanze wird auch Stechhülse, Stecheiche und Palmendorn genannt. All diese Namen, wie auch der Artname aquifolium, weisen auf die stacheligen Blätter hin. Die Bezeichnung Palme geht möglicherweise auf die Verwendung der Pflanze zu Gebinden am Palmsonntag zurück. Der Gattungsname Ilex ist möglicherweise von der Steineiche (Quercus ilex) abgeleitet oder er entstand über das keltische Wort ic oder ac für Spitze.

Geschichtliches:
Nordamerikanische Indianer im Apalachengebiet verwendeten Ilex vomitoria als Rauschmittel um sich für den Kriegspfad Mut zu holen. Hieronymus Bock berichtet, dass die Stechpalme oder Walddistel, wie er sie nennt, bei Seitenstechen verwendet wird. Weiter schreibt er, dass etliche Vogelleim aus der Rinde herstellen. Die Pflanze galt im Mittelalter als Zauber abwehrend. Dazu Adam Lonitzer: "Der gemeine Mann glaubt / dass die geweihete Zweige dieses Baumes über die Thür gelegt / dass Hauß vor dem Donner bewahren soll." Tabernaemontanus empfiehlt die den "Stechbaum" bei Husten und Seitenstechen sowie bei Beulen und Brüchen. Die Volksheilkunde nutzte die Pflanze als abführendes und fiebersenkendes Mittel, was oft Vergiftungen nach sich zog.

 

Die Stechpalme ist geschützt!