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Weiße Seerose
Nymphaea alba
Seerosengewächse

Bestimmungsmerkmale:
Die Weiße Seerose hat bis zu 12 cm große Blüten mit einer gelben Narbe in der Mitte. Ihre Blütezeit ist von Mai - August. Die Laubblätter sind rundlich, herzförmig eingeschnitten und erreichen einen Durchmesser bis zu 30 cm. Blüten und Blätter schwimmen auf der Wasseroberfläche. Die Pflanze wurzelt bis zu einer Tiefe von 3 m. Ein weiteres Seerosengewächs ist die Gelbe Teichrose (Nuphar lutea), außerdem gibt es verschiedene Zuchtvariationen für den Gartenteich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seerose
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Weiße Seerose

Seerose Zuchtform

 

 

 

 

 

 

Teichrose

 

 

Gelbe Teichrose

 

 

 

 

 

 

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Standort und Verbreitung:
Als Wasserpflanze wächst die Seerose sowie die Gelbe Teichrose in stehenden oder langsam fließenden Gewässern. Sie ist in ganz Europa verbreitet.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Wirkstoffe der Pflanzen sind nicht genau bekannt, älteren Angaben zu Folge soll es sich um das Alkaloid Nuphrin und das Glycosid Nympharin handeln. Eine Vergiftung würde sich in Erregungszuständen und Atemlähmung äußern. Eine Vergiftung mit der Gelben Teichrose würde ähnlich verlaufe, wie bei der Seerose.
 

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Die Seerose wird in der Heilkunde nicht mehr genutzt.

Name:
Weitere Bezeichnungen für die Seerose sind Teichrose, Wasserrose und Seelilie. Der Gattungsname Nymphaea stammt vom griechischen nympha für Braut. Plinius berichtet von dem Mythos, nachdem sich eine Nymphe in Liebe zu Herakles in diese Blume verwandelt hat. So nennen die Griechen die Seerose auch Herakleios. Der Artname alba kommt vom lateinischen albus für weiß, womit er sich auf die Farbe der Blüten bezieht. Die Gelbe Teichrose bezeichnet man auch mit Mummel. Dieser Name leitet sich ab von Muhme, dies waren Wassergeister, die im Aberglauben die Pflanze beschützten.

Geschichtliches:
Früher galt die Seerose als Symbol der Keuschheit. Tatsächlich dämpft die Wurzel den Sexualtrieb, und man nannte sie daher "Vernichter der Liebe". Mönche und Nonnen machten sich im Mittelalter diese Wirkung zu Nutze. Hieronymus Bock schreibt, dass nur diejenigen Mittel aus Seerosen nehmen sollen "... so keuschheit gelobt / und ein frommes lebe im Kloster schliessen wollen / dan diß wasser tödtet und erkeltet die gebärende krafft der eingepflanzten natur." Tabernaemontanus empfiehlt die Seerosen bei Leberleiden, Herzentzündungen, Ruhr, Fieber, als Mittel Blut zu stillen und auch bei Haarausfall.

Die Seerose und Teichrose sind geschützt!

Auch in Landschaftsgärten werden oft Seerosen angesiedelt. Ein kleiner See oder auch ein Teich mit Seerosen ist ein echter Blickfang für jeden Garten. Gerade am Abend herrscht am Wasser eine besondere Stimmung, die durch effektvolle Beleuchtung noch verstärkt werden kann. Je nach Gartenstil lassen sich passende dekorative Gartenleuchten finden, um den Teich mit den Pflanzen noch besser in Szene zu setzen. Die Blüten der Seerosen schließen sich zwar zur Nacht, aber der Teppich aus Blättern im Zusammenspiel mit der spiegelnden Wasseroberfläche kommt gut zur Geltung. Seerosen werden übrigens oft mit der Lotusblume verwechselt, da sie sich sehr ähnlich sehen. Ihre Kultur ist hierzulande recht unkompliziert. Einige tropische Arten sind unter Umständen nicht winterfest. Im Gartenteich werden die Seerosen am besten in Kübel gepflanzt. So kann man sie bei Bedarf zum Umtopfen, Teilen oder auch zum Überwintern schnell herausnehmen.