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Rosskastanie (Roßkastanie)
Aesculus hippocastanum
Seifenbaumgewächse

Bestimmungsmerkmale:
Die Rosskastanie wächst als Baum und erreicht Höhen von 10 - 20 m. Ihre weißen Blüten stehen in einer pyramidenförmigen Rispe und haben rote Flecken. Die Blütezeit ist von April bis Mai. Die braunen Samen nennen wir Kastanien, sie stecken in einer stacheligen grünen Frucht, die zur Reifezeit aufplatzt. Rosskastanienblätter sind fingerförmig und werden bis zu 20 cm lang. Ein ähnlicher Baum ist die Rotblühende Rosskastanie (Aesculus carnea).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rosskastanie
Rosskastanie-2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Standort und Verbreitung:
Man findet den Baum in ganz Europa. Er wird bei uns als Straßen- und Parkbaum angepflanzt. Vielfach wächst sie auch verwildert.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die unreifen Samen sowie die grüne Schale enthalten Saponine, ferner finden sich in der Rosskastanie verschiedene Glycoside. Gefährdet sind vor allem Kinder, die von den gesammelten Kastanien essen. Wenn es auch beim ersten Mal nur zu recht harmlosen Reizungen von Magen und Darm kommt, so kann der wiederholte Verzehr von Kastanien innerhalb weniger Tage zu stärkeren Symptomen führen, da dann die Magen- und Darmschleimhäute bereits entzündet sind.
So kommt es zu Erbrechen, Durchfällen und Unruhe. Der Patient wird auch von starkem Durst und durch Sehstörungen geplagt.

Tiergiftig:
Giftig für Pferde, Hunde und Katzen sowie für Hasen und Kaninchen. Die Symptome einer Vergiftung sind Pupillenerweiterung, starker Durst, die Tiere werden unruhig und leiden unter Magen- und Darmkrämpfen mit Durchfällen, Muskelzucken und Benommenheit. Der Tod ist bei starker Vergiftung bei Pferden nicht ausgeschlossen.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Man verwendet flüssige Rosskastanienextrakte bei Venenerkrankungen (Krampfadern), bei Hämorrhoiden sowie bei Durchblutungsstörungen.

Name:
Der Name Aesculus wurde im alten Rom für die Immergrüne Steineiche benutzt. Linne wählte diese Bezeichnung dann als Gattungsnamen für die Rosskastanie.  Der Artname hippocastanum setzt sich aus den Worten hippos für Pferd und kastanon für Kastanie zusammen und bezieht sich auf die Verwendung der Früchte als Viehfutter. Man gab sie den Pferden auch als Mittel bei Atemwegserkrankungen. Darauf führt sich wohl auch der deutsche Name zurück, möglicherweise aber auch auf die Minderwertigkeit der Rosskastanie gegenüber der Esskastanie. Weitere Bezeichnungen für den Baum waren Pferdekastanie, Säukestene, Wilde Kestene sowie Kastangel und Keschte.

Geschichtliches:
Im Jahre 1615 führte man die Rosskastanie, die ihre Heimat im nördlichen Balkan hatte, als Zierbaum in Frankreich ein.  1720 wurde die Rinde als Fiebermittel und Chinarindenersatz von der Pariser Akademie vorgeschlagen. Man nutzte sie damals auch als Mittel bei Verdauungsstörungen.