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Bittere Mandel, Bittermandel
Prunus dulcis var. amara
Rosengewächse

Bestimmungsmerkmale:
Der Mandelbaum ist ein kleiner Baum oder Strauch, der bis zu 5 m hoch werden kann. Schon Ende Januar zeigen sich seine schönen rosafarbenen Blüten. Man unterscheidet zwischen bitteren Mandeln und süßen Mandeln, wobei man es einem Baum kaum ansehen kann, ob er bittere oder süße Früchte trägt. Die Früchte der süßen Mandel sind etwas größer als die der bitteren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mandel
Mandel-2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Standort und Verbreitung:
Der Mandelbaum wird im gesamten Mittelmeergebiet angebaut, hat aber seine Heimat in China und Kleinasien.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Bittere Mandeln sind giftig, denn Sie enthalten das Glycosid Amygdalin, das durch ein Enzym und durch die Magensäure in Blausäure gespalten wird. Eine bittere Mandel enthält ca. 1 mg Blausäure, 6 - 10 Mandeln gelten als tödliche Dosis bei Kinder, 50 - 60 Kerne bei Erwachsenen. Im Falle einer Vergiftung kommt es zur Lähmung des Atemsystems. Das Gift Amygdalin kommt auch in den Kernen, bzw. Samen von Pfirsich, Kirsche, Pflaume, Apfel und Birne vor, wobei sich die deutlich größte Menge in der bitteren Mandel findet.

Tiergiftig:
für alle Tiere als Nahrungsmittel absolut ungeeignet und für viele Tierarten sicher tödlich giftig.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Süße Mandeln werden hauptsächlich in Backwaren verwendet und gemahlen nutzt man sie zur Herstellung von Marzipan. Süße Mandeln haben einen hohen Gehalt an Vitaminen (A, B1, B2, B6, E) und Ölen.
Das Öl wirkt als mildes Abführmittel und die Mandelkleie nimmt man zur Gesichtsreinigung.
Auch die Mandelmilch wird in der Kosmetik verwendet, sie hilft bei Hautschäden, leichten Verbrennungen und nährt trockene Haut.
Die bittere Mandel wird in der Homöopathie, bei Asthma und Diphtherie angewendet.

Name:
Mit wissenschaftlichen Namen heißt der Mandelbaum Prunus dulcis, wobei die bittere Mandel in die Variation amara gegliedert wurde und die süße Mandel mit Variation dulcis bezeichnet wird. Prunus ist der lateinische Name der Pflaume, aber auch Kirsche, Pfirsich, Aprikose und Schlehe haben diesen wissenschaftlichen Gattungsnamen und sind daher mit der Mandel verwandt. Der Artname dulcis steht für süß, amara bedeutet bitter.

Geschichtliches:
Auch im Altertum war die Mandel bekannt. Die Griechen führten den Mandelbaum im 5 oder 6. Jahrhundert v. Chr. in Europa ein und die Römer verbreiteten ihn bis zu den Alpen. Im die meisten Mittelmeerländern, in denen die Mandel heute angebaut wird, kam sie aber erst im späten Mittelalter. Aber schon im Kräuterbuch des Tabernaemontanus (1520 - 1590) lesen wir über die Mandel: " Es werden diese Mandeln (gemeint sind die bittern) gebraucht zu den Gebrechen der Leber / der Seiten / des Milzes / der Darmen / der Nieren und Blasen / seyn nützlich dem feuchten Magen. Man saget / dass die bitteren Mandeln die Trunkenheit verhüten sollen: Man muß aber nicht zu viel saufen / sonst werden sie wenig helfen: Vielleicht darum / dieweil sie den Harn treiben. Von den bitteren Mandeln sollen die Hanen / Katzen und Füchs sterben."