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Standort und Verbreitung: Der Krokus ist eine beliebte Gartenpflanze. Wild wächst er in den Alpen und Voralpen auf Wiesen und in Gräben.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome: Die Pflanzen enthalten Picrococin, das sich in Safranal abbaut. Für Menschen gilt der Krokus als höchstens schwach giftig. Kleine Kinder könnten gefährdet sein, es sind allerdings nur Magenbeschwerden, Durchfälle und Erbrechen zu befürchten.
Tiergiftig: Stark giftig wirkt Krokus auf Hasen, selbst bei gering aufgenommenen Mengen. Der Tod soll qualvoll sein, auch kommt tierärztliche Hilfe wohl meist zu spät. Die Pflanzen gelten auch für Pferde, Hunde, Katzen und Meerschweinchen als giftig.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung: Krokus besitzt im Gegensatz zum verwandten Safran keine Heilwirkung.
Name: Der Gattungsname Crocus entstand aus dem griechischen krokos für Faden, womit er auf die Blütennarben Bezug nimmt.
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