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Standort und Verbreitung: Rot-Klee und Weiß-Klee sind verbreitete Pflanzen auf Wiesen und Weiden.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome: Die Pflanze enthält unter anderem cyanogene Glycoside, die Blausäure bilden können, Phytoöstrogene, den Farbstoff Rhodanid und viel Eiweiß. Für Menschen ist Klee ungefährlich.
Tiergiftig: Rot-Klee, Weiß-Klee, aber auch der dem Rot-Klee ähnliche Schweden-Klee können bei Pferden zu Vergiftungen und Fruchtbarkeitsstörungen sowie Fehlgeburten führen. Eine Vergiftung kann sich in Atemproblemen, Anstieg des Herzschlages sowie blassen Schleimhäuten zeigen. Der Farbstoff Rhodanid lässt die betroffenen Tiere lichtempfindlich werden, wodurch es durch Fotosensibilisierung zu Hautveränderungen kommen kann. Der hohe Eiweißgehalt wiederum kann Hufrehe auslösen. Hufrehe ist eine Entzündung der Huflederhaut. Die Hufkapsel kann sich von der Huflederhaut ablösen. Bei Rindern kann Klee vermehrtes Blähen auslösen, bei Schafen “Ringwomb” (Geburtsstörungen).
Heilwirkung und Medizinische Anwendung: Klee findet medizinisch keine Anwendung.
Name: Der botanische Gattungsname Trifolium leitet sich von den lateinischen Worten tres für drei und folium für Blatt ab. Der Name verweist somit auf die 3-zähligen Blätter. Der Artname pratense weist auf den Wuchsort auf Wiesen hin, repens, der Artname des Weiß-Klees bedeutet kriechend. Rot-Klee wird auch als Wiesen-Klee bezeichnet.
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