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Kleines Immergrün
Vinca minor
Hundsgiftgewächse

Bestimmungsmerkmale:
Immergrün wächst als Zwergstrauch, er wird bis zu 60 cm lang und 10 - 20 cm hoch. Die Blätter sind immergrün und haben eine lanzettliche Form. Die Blüten wachsen an bis zu 3 cm langen Stielen einzeln in den Achseln der oberen Blätter. Sie haben 5 Blütenblätter und sind blau. Blütezeit ist März bis Juli, mitunter auch noch mal von September bis Oktober. Eine weitere Art ist das Große Immergrün (Vinca major), das bevorzugt in Südeuropa vorkommt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immergruen
Immergruen2

 

 

Kleines Immergrün

Großes Immergrün

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Standort und Verbreitung:
Immergrün wurde früher oft in Burggärten gehalten und ist daher heute noch in der Nähe von einigen Burgen zu finden. Das Verbreitungsgebiet ist Mittel- und Südeuropa, nördlich bis Dänemark. Immergrün wächst bis zu einer Höhe von 1300 m.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Pflanze enthält Indolalkaloide, wovon das wichtigste das Vincamin ist. Die Pflanze wirkt stark blutdrucksenkend, auch kann es zu Herz- Kreislaufproblemen und Atembeschwerden kommen. Weitere Symptome sind Magen- Darmbeschwerden und Rötung der Haut.

Tiergiftig:
Immergrün wirkt giftig auf Vögel.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Immergrün enthält Wirkstoffe, die gefäßerweiternd und blutdrucksenkend wirken. Das BGA hat die Verwendung von Immergrün-Präparaten verboten, da eine Veränderung des Blutbildes nicht ausgeschlossen erden kann.

Name:
Ihr Name spricht für sich, die Pflanze ist auch im Winter grün. Der wissenschaftliche Gattungsname ist Vinca und leitet sich vermutlich ab vom lateinischen vincere für besiegen, womit das besiegen von Eis und Schnee gemeint ist

Geschichtliches:
Die medizinische Anwendung vom Immergrün ist jahrhundertealt. Im Mittelalter war Immergrün in manchen Liebestränken enthalten, wurde auch gegen Nasenbluten und Lungenkrankheiten empfohlen. In manchen Gegenden hängte man einen Immergrünkranz ans Haus, zum Schutz gegen Blitzschlag, auch flocht man daraus Braut- und Totenkränze. Im Kräuterbuch des Tabernaemontanus (1520 - 1590), er nennt das Immergrün Sinnkraut,  lesen wir: " Wider das Nasenbluten soll man das grün Kraut zerstossen / und  auf die Scheitel des Haubts / und um den Hals binden / so läßt es nach.: Auch ist es gut dass man die Blätter lang im Mund halte / davon sich auch das Nasenbluten zu stillen pfleget." Und an anderer Stelle: "Es wird auch dies Kraut sehr gerühmet von den Weinhändlern / die trübe abgefallenen Wein / in kurzer Zeit wiederum schön / gelb und lauter damit zu machen / wann man es in die Faß legt..."