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Giftstoffe, Wirkung und Symptome: Die Pflanze enthält Calciumoxalat und andere Scharfstoffe. Durch den öfteren Umgang mit den Pflanzen kann es zu Hautschädigungen kommen (Hyazinthenkrätze).
Tiergiftig: Die Hyazinthe ist giftig für Pferde, Hunde und Katzen, Nager, wie z. B. Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster sowie für Vögel. Die Giftstoffe wirken schleimhautreizend, es kommt zu Schluckbeschwerden, Speichelfluss, Durchfällen, Erbrechen (außer bei Pferden) und Magen- Darmbeschwerden.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung: In der Heilkunde wird die Hyazinthe nicht verwendet. Früher nutzte man die Pflanze bei Blutflüssen und Gelbsucht. Die Zwiebel wurde als eine Art Pflaster aufgelegt, um das wachsen der Haare zu verhindern.
Name: Der Name Hyazinthe stammt aus dem Griechischen und leitet sich ab von der Sagengestalt Hyákinthos, einem vorgriechischen Vegetationsgott.
Geschichtliches: Die Hyazinthe war schon in Vorzeiten eine wichtige Gartenpflanze der Araber. Sie wurde später in türkischen Gärten angebaut und gelangte im 16. Jahrhundert nach Italien.
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