|
Standort und Verbreitung: Das Gelbe Windröschen wächst in feuchten Laubwäldern, in Gebüschen und Au-wäldern. Es bevorzugt grundwasserfeuchten, lockeren, kalkhaltigen Lehmboden und ist recht selten. Die Pflanze wächst von Südskandinavien bis Nordspanien und Mittelitalien.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome: Die Giftwirkung von anderen Windröschenarten, wie dem Busch-Windröschen, dem Großen Windröschen oder z. B. dem Berghähnlein (Narzissenblütiges Windröschen) sind annähernd gleich. Das gelbe Windröschen enthält Protoanemonin, ein Gift das besonders Haut und Schleimhäute reizt und äußerlich Rötung der Haut und Blasen verursacht. Innerlich aufgenommen kommt es zu Störungen des Nervensystems, zu Reizungen und Entzündungen der Niere, sowie der Verdauungsorgane. Es treten auch Erbrechen und Durchfälle ein.
Tiergiftig: Windröschen gelten als giftig für Pferde, Hunde und Katzen sowie für Nager, wie Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster. Die Giftstoffe wirken schleimhautreizend, führen zu Erbrechen und können auch Atmung und Herz beeinträchtigen.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung: siehe Busch-Windröschen
Name: Der Gattungsname Anemone kommt aus dem Griechischen und bedeutet Wind, womit er sich auf die leicht vom Wind verwehten Blütenblättchen bezieht. Darauf verweist auch der deutsche Name. Der Artname ranunculoides bedeutet hahnenfußähnlich.
Das Gelbe Windröschen ist geschützt!
|