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Echtes Geißblatt, Jelängerjelieber
Wald-Geißblatt
Lonicera  spec.
Geißblattgewächse

Bestimmungsmerkmale:
Das Echte Geißblatt (Lonicera caprifolium) ist eine Kletterpflanze, die bis zu 4 m hoch wird. Die Blüten sind gelblich bis weiß, oft rötlich überlaufen und stehen zu sechst in Quirlen. Am Abend verströmen sie einen starken, wohlriechenden Geruch. Die Blütenquirle sitzen auf den oberen Blätter. Die gegenständigen Blätter haben eine elliptische Form, die oberen umwachsen kreisförmig den ganzen Stängel. Die Blütezeit ist von Juni - September, im Herbst reifen die roten, erbsengroßen Früchte heran. Ähnlich ist auch das Wald-Geißblatt (Lonicera.periclymenum).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lonicera caprifolium
Lonicera caprifolium

 

 

Echtes Geißblatt

 

 

 

 

 

 

Lonicera_periclymenum
Lonicera periclymenum2

 

 

Wald-Geißblatt

 

 

 

 

 

 

Lonicera pileata
Lonicera alpigena

 

 

Die Immergrüne Kriech-Heckenkirsche (Lonicera pileata)
trägt blaue Früchte, man findet sie häufig als
Bodendecker-Strauch in Gärten

Alpen-Heckenkirsche (Lonicera alpigena)
Foto: U. Tinner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Standort und Verbreitung:
Das Echte Geißblatt kommt aus Südosteuropa und wird vielfach als Gartenpflanze gezogen. Es bevorzugt kalkhaltige Böden. Das Wald-Geißblatt ist häufig in unseren Wäldern anzutreffen.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Für die Giftigkeit des Geißblattes sind wohl Saponine verantwortlich. Besonders Kinder sind gefährdet, wenn sie die roten Beeren zu sich nehmen. Vergiftung zeigt sich durch Erbrechen und Durchfälle, die aber erst nach dem Verzehr größerer Mengen Beeren auftreten.

Tiergiftig:
siehe Rote Heckenkirsche

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Das Echte Geißblatt wirkt schweiß- und harntreibend, wird aber heutzutage nicht mehr genutzt, da eine Dosierung ohne einhergehende Vergiftungserscheinungen nicht möglich ist.

Name:
Die Pflanze erhielt den Namen Geißblatt, da sie wie eine Geiß klettert. Den Gattungsnamen Lonicera gab ihr Linne im Andenken an den Arzt Adam Lonitzer (1528-1586), der ein bekanntes Kräuterbuch geschrieben hatte. Der Artname caprifolium bedeutet geißblattartig.

Geschichtliches:
Volksheilkundlich wurden die Blüten als harn- und schweißtreibendes Mittel eingesetzt. Man bereitete auch einen Sirup, der hustenstillend und galletreibend wirkte. Die Patienten erlitten allerdings leichte Vergiftungen, worauf sie sich übergeben mussten und dadurch Erleichterung verspürten