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Sie finden alle Texte & Bilder zum Thema Giftpflanzen auch auf der Botanikus-CD

 

 

 

Essigbaum, Hirschkolbensumach
Rhus typhina
Sumachgewächse

Bestimmungsmerkmale:

Der 3- 6 m hohe Baum trägt 20 - 30 cm lange unpaarige gefiederte Blätter, die sich im Herbst rot verfärben. Die Blüten stehen in aufrechten Kolben, die männlichen sind gelbgrün, die weiblichen rot. Blütezeit ist Juni - Juli. Der Fruchtstand ist ebenfalls kolbenartig und rot.

 

,Essigbaum Rhus typhina

 

Standort und Verbreitung:

Die Heimat des Essigbaums ist Nordamerika. Bei uns findet man ihn als Zierbaum in Gärten und Parks, mitunter ist er aber auch verwildert.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Giftig sind alle Pflanzenteile, aber vor allem der Saft. Die Pflanze enthält Ellagsäure und stark sauren Zellsaft.
Eine Vergiftung ist nur nach Aufnahme größerer Mengen denkbar; die Vergiftungserscheinungen wären Magen- und Darmbeschwerden.

Tiergiftig:

Essigbaum soll giftig für Meerschweinchen und Hamster sein, eventuell auch für andere Nager. Vergiftung zeigt sich in Magen- und Darmbeschwerden.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:

Essigbaum wird in der Heilkunde nicht verwendet.

Name:

Der deutsche Name Essigbaum kommt wohl von dem sauren Zellsaft der Pflanze. Der botanische Gattungsname Rhus ist die griechische Bezeichnung für Pflanzen dieser Gattung. Der Artname typhina stammt ebenfalls aus dem Griechischen und bedeutet rohrkolbenartig

 

..Essigbaum Rhus typhina

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