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Dieffenbachie
Dieffenbachia seguine.
Aronstabgewächse

Beschreibung und Herkunft:
Die Dieffenbachie gehört mit zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Sie hat länglich bis ovale, 25 - 40 cm lange Blätter, die dunkelgrün gefärbt sind und weiße Flecken aufweisen. Ihre Blüte besteht aus einem grünlichen Hüllblatt (Spatha), das den Blütenkolben umgibt. Die Pflanze kommt nur selten zur Blüte. Sie kann eine Höhe von 2 m erreichen. Ihre Heimat ist das tropische Amerika.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieffenbachie
Dieffenbachie2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Wirkstoffe sind noch nicht eindeutig festgestellt. Es handelt sich aber um Glycoside, Alkaloide und Saponine sowie um Calciumoxalat-Nadeln. Beim Berühren der Pflanze öffnen sich so genannte Schießzellen, welche die Nadeln und die anderen Giftstoffe herausschießen und somit zu Verletzungen der Haut und des Auges führen können. Äußerlich kommt es zu starken Reizungen der Haut. Gelangt der Saft in das Auge, so erfolgt Entzündung und Verätzung der Bindehaut, starker Tränenfluss und Krämpfe der Lider. Bei innerer Aufnahme sind die Symptome Brennen, Anschwellung und Rötung der Schleimhäute sowie der Zunge. Dabei kommt es auch zu erhöhter Speichelproduktion, zu Sprechbehinderung und Schluckbeschwerden. Weitere Folgen der Vergiftung können Übelkeit, Durchfall, Störungen des Herzrhythmus, Benommenheit und Lähmungen sein. Die Giftwirkung ist bei den einzelnen Arten unterschiedlich. Einen hohen Wirkstoffgehalt weisen die Arten Dieffenbachia seguine und Dieffenbachia picta auf.
Familien mit kleinen Kindern sollten diese Zimmerpflanzen nicht halten. Seien Sie vor allen vorsichtig, wenn Sie die Blätter abstauben oder putzen, auf diese Weise kann das Gift schnell in die Augen gelangen.

Tiergiftig:
Die Dieffenbachie kann für unsere Haustiere gefährlich, sogar tödlich sein. Sie wirkt giftig auf Hunde und Katzen, Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster, aber auch auf Vögel. Eine Vergiftung der Tiere zeigt sich in starker Reizung des Mauls, Reizung von Magen, Darm und Hals. Die Tiere haben Schluckbeschwerden, Atemnot, Verlust der Stimme; auch kommt schon mal blutiger Durchfall vor. Vögel sind gestorben, nach dem sie an der Dieffenbachie geknabbert haben.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Die Homöopathie verwendet die Pflanze bei sexueller Überregbarkeit und Juckreiz.

Name und Geschichtliches:
Dieffenbachia wurde das Gewächs zu Ehren Josepf Dieffenbachs genannt.  Er war Obergärtner im Botanischen Garten in Wien und lebte von 1796 - 1863. Weitere deutsche Namen sind Giftaron, Schweigrohr und Schweigohr. Die beiden letzten Namen rühren daher, weil die Pflanze im 17. Jahrhundert als Foltermittel eingesetzt wurde. Insbesondere Sklaven in Indien mussten Teile der Pflanze kauen, worauf sie durch das Anschwellen der Schleimhäute und der Zunge einen Tag lang nicht sprechen konnten.