willkommen1
giftpflanzen_pferde

unser Buch
Giftpflanzen
was Pferde nicht fressen dürfen
 

Botanikus-APPs

Vorträge
Pferde und Giftpflanzen

 

 

 botanisch

 giftig

 fotografisch

 persönlich

 

 Bilder-/Film-Datenbank

 Giftpflanzen

 Fotos kaufen

 Kontakt

 

 Heilpflanzen

 Giftpflanzen Tiere

 Botanik-Fototipps

 Impressum

 

 altes Kräuterwissen

 Beeren & Früchte
 giftig oder ungiftig?

 Hintergrundbilder
 für Ihren Bildschirm

 Linkseiten

 

 Pflanze des Monats

 Startseite

 suchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Botanikus
Giftpflanzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

alle
Giftpflanzen

die wichtigsten
Giftpflanzen

giftige
Zimmerpflanzen

Beeren und
Früchte

Giftpflanzen für
Tiere

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeiner Bocksdorn
Lycium barbarum
Nachtschattengewächse

Bestimmungsmerkmale:
Der Gemeine Bocksdorn wächst als Strauch und wird bis zu 3 m hoch. Die lilafarbenen Blüten stehen in den Blattachseln, sie haben 5 Blütenblätter und erscheinen von Juni - September. Von August - Oktober entwickeln sich dann die länglich eiförmigen, roten Beeren. Der Strauch trägt längliche elliptische Laubblätter und Dornen. Die roten Beeren des giftigen Bittersüßen Nachtschattens kann man schnell mit den Bocksdornbeeren verwechseln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bocksdorn
Bocksdorn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Standort und Verbreitung:
Der Bocksdorn wird in verschiedenen Arten vorwiegend als Zierhecke angepflanzt. Er wächst teilweise aber auch verwildert an Mauern und Zäunen. Man findet ihn in ganz Europa.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Bocksdorn gilt nach neueren Untersuchungen für Menschen als ungiftig. Untersuchungen, die Pflanze enthalte Hyoscyamin gehen auf eine Untersuchung Ende des 19. Jahrhunderts zurück und sind heute nicht mehr haltbar. Die Inhaltsstoffe sind unter anderem die Vitamine A, C, B1, B2, Mineralstoffe, Aminosäuren, Steroide und Polysaccaride.

Tiergiftig:
Dennoch ist eine Giftwirkung des Bocksdorn für Tiere nicht ausgeschlossen. Vergiftungen sollen sich gezeigt haben bei Pferden, Rindern und Kühen, Schweinen, Hunden und Katzen, Hasen, Kaninchen sowie bei Meerschweinchen, Hamstern und Vögeln. Eine Vergiftung zeigt sich durch Erbrechen, Speichelfluss, Durchfall, Koliken, Schleimhautentzündungen sowie Depressionen. Sollten sie sich ein Kamel halten ;-), die sind in der Tat besonders gefährdet, wenn sie größere Mengen zu sich nehmen.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Bocksdornbeeren gelten in vielen Teilen der Erde als Aphrodisiakum. In der chinesischen Medizin, wo die Früchte als Goji-Beeren bezeichnet werden, verwendet man eben diese bei hohem Blutdruck und Blutzucker, bei Augenleiden, zur Stärkung des Immunsystem und als Mittel zur Vorbeugung und Behandlung von Krebs. Das Himalajavolk der Hunzas verehrte die Beere so sehr, das man ihr zu Ehren sogar  Feiertage abhält. Die Hunzas haben übrigens eine sehr hohe Lebenserwartung; 100 Jahre sollen keine Seltenheit sein.
 

 

 

Goji

 

 

Goji-Beeren schmecken ähnlich wie Rosinen, allerdings mehr fruchtig-säuerlich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Name:
Die Pflanze wurde früher auch Buchsdorn genannt, da sie Ähnlichkeiten mit dem Buchsbaum aufweist. Daraus hat sich dann der Name Bocksdorn entwickelt. Weitere Namen sind Teufelszwirn und Filzkraut. Der Gattungsname Lycium bedeutet aus Lykien stammend, der Artname barbarum heißt ausländisch, fremd.