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Ambrosie, Beifuß-Ambrosie, Amerikanisches Traubenkraut
Ambrosia arthemisiifolia
Korbblütler

Bestimmungsmerkmale:
Die Ambrosie trägt unscheinbare gelbe Blütenköpfe in grünlich-gelben Blütenständen. Sie erinnert ein wenig, insbesondere was die Blätter betrifft, an den Beifuß. Die Pflanze wächst bis zu 1,50 m hoch und ist leicht behaart. Die Blätter haben einen aromatischen Geruch. Blütezeit ist Juli - Oktober; die Ambrosie ist einjährig. Bis zu 1 Milliarde Pollen produziert eine Pflanze, außerdem 3000 - 60.000 Samen, die noch nach 40 Jahren keimfähig sein können. Pollen von vielen Pflanzen können Allergien auslösen, so auch von der Ambrosie. Dazu mehr unter der Rubrik “Giftstoffe”.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ambrosie
Ambrosia

 

 

 

Foto:  U. Tinner

 

 

 

 

 

 

Ambrosie-3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Standort und Verbreitung:
Die Ambrosie stammt ursprünglich aus Nordamerika und gelangte im 1. Weltkrieg in die Schweiz. Verbreitet ist sie heute in Ost- und Südeuropa, in der Schweiz und Österreich, in Südwestdeutschland, im Rhein-Main-Gebiet und in Sachsen Anhalt. Es ist damit zu rechnen, dass sich ihr Verbreitungsgebiet weiter ausdehnt, unter anderem durch Windverwehungen aus Osteuropa, aber auch durch Vogelfutter, das durch Ambrosiensamen verunreinigt ist. Man findet die Pflanze an Straßenränder, auf Schutthalden und Baustellen sowie in Kiesgruben.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Man kann die Ambrosie zwar nicht als klassische Giftpflanze bezeichnen, allerdings gehören die Samen zu den stärksten Allergieauslösern. Empfindliche Personen reagieren schon ab einer Menge von 6 Pollen pro Kubikmeter Luft; gewöhnlich tritt eine allergische Reaktion ab 11 Pollen pro Kubikmeter ein (bei Gräserpollen sind es 50). Es sind übrigens nicht nur Allergiker betroffen, sondern auch Menschen, die vorher keinerlei Allergieprobleme hatten. Allergische Reaktionen zeigen sich an den Augen und in den Atemwegen, es kann sogar bis zu Asthma kommen. Ferner besteht die Möglichkeit einer sogenannten Kreuzallergie, insbesondere in Verbindung mit Beifuß, Bananen, Melonen, Margeriten, Sonnenblumen, Arnika, Gänseblümchen und Kamille. Verwenden sie daher keine Kamillentinktur zur Behandlung einer Ambrosia-Allergie. Auch das Berühren der Pflanze sollte man vermeiden, da es zu Hautirritationen, bis zur Blasenbildung kommen kann. Wollen Sie die Pflanze anfassen, sollten Sie unbedingt Handschuhe tragen. Ambrosia-Pollen (>>Bild) haben Widerhaken und setzen sich somit hartnäckig in Kleidung, aber auch in den Schleimhäuten fest.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
eine Heilwirkung ist nicht bekannt

Name:
Weitere deutsche Bezeichnungen sind Asthma-Kraut und Beifußblättriges Traubenkraut.
Der Gattungsname Ambrosia entstammt dem Griechischen und bedeutet “Speise der Götter”, wobei aber nicht unbedingt eine essbare Speise gemeint sein musste. Die Götterspeise Ambrosia spielte in der griechischen Mythologie eine wichtige Rolle, unter anderem um Tote vor der Verwesung zu bewahren. Hera, die Gemahlin des Zeus, salbte sich Körper und Haare mit Ambrosia. Wohl aufgrund des intensiven Blattgeruchs nannte man die Pflanze mit botanischen Gattungsnamen Ambrosia. Der botanische Artname ist arthemisiifolia und bedeutet beifußblättrig.

Ambrosia