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Standort und Verbreitung: Der Strauch wächst als Unterholz in lichten Wäldern der Alpen in 1500 - 2700 m Höhe.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome: Die Rostblättrige Alpenrose enthält Acetylandromedol. Die Symptome einer Vergiftung sind Brennen der Mundschleimhäute und Kribbeln der Haut, Übelkeit und Erbrechen. Ferner kommt es zu Schwindelgefühl und Leibschmerzen, verbunden mit Durchfall sowie zu Schweißausbrüchen. Die Herztätigkeit verlangsamt sich und es kann bei schwerer Vergiftung auch zum Tod durch Atemstillstand kommen.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung: Die Pflanze wird heutzutage medizinisch nicht mehr genutzt.
Name: Rhododendron setzt sich zusammen aus den griechischen Worten rhodon für Rose und dendron für Baum, also Rosenbaum. Der lateinische Artname ferrugineum bedeutet rostfarben. Weitere deutsche Namen waren Schinderlatschen, Alpenbalsam und Donnerrosen.
Geschichtliches: In der Volksheilkunde verwendete man die Alpenrose bei Gicht und Rheuma. Es ging der Glaube um, dass diejenigen, welche die Blüten mit sich tragen, vom Blitz erschlagen werden könnten.
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