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Acker-Gauchheil
Anagallis arvensis
Primelgewächse

Bestimmungsmerkmale:
Der Acker-Gauchheil wächst als niederliegende Pflanze und wird 5 - 30 cm hoch. Die Blätter sind eiförmig, die Blüten rot, selten auch mal blau; sie haben 5 Blütenblätter. Die Blütezeit ist von Juni - Oktober. Die Pflanze hat einen eigenartigen stechenden Geruch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acker-Gauchheil
Acker-Gauchheil-blau

 

 

 

Foto: N. Boll

 

 

 

 

 

 

Standort und Verbreitung:
Acker-Gauchheil ist ein typischer Bewohner der Äcker, Schutthalden und Gärten. Die Pflanze ist in ganz Europa, vor allem in Mitteleuropa verbreitet. Sie wächst aber auch in Asien und Amerika.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Inhaltsstoffe sind Glycoside (Saponine), Bitterstoff, Gerbstoff und ätherisches Öl, das für den
stechenden Geruch verantwortlich ist. Eine Vergiftung zeigt sich in starke Harnausscheidung, wässrigem Stuhlgang, Zittern und Entzündungen des Verdauungstrakts. Die Giftstoffe wirken auch leicht narkotisierend. Die Blätter sind in der Lage allergische Hautreaktionen hervorzurufen.

Tiergiftig:
Der Acker-Gauchheil ist giftig für Hunde, Hasen und Kaninchen, Geflügel und Vögel. Tiervergiftung zeigt sich durch starke Harnausscheidung, Kopfschmerzen und Übelkeit.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Die Pflanze findet in der Schulmedizin keine Anwendung. Homöopathisch wird sie bei Nervenleiden, Ausschlägen und Geschwüren verwendet.

Name:
Der Gattungsname Anagallis entstammt dem Griechischen. Das Wort aná bedeutet wieder, agállein heißt schmücken. Der botanische Gattungsname nimmt darauf Bezug, dass die Pflanze oftmals im Herbst erneut blüht. Der Artname arvensis bedeutet, dass die Pflanze vielfach auf Äckern zu finden ist.

Geschichtliches:
Acker-Gauchheil wird von den alten Kräuterärzten des Mittelalters erwähnt, diese bezogen sich auf Schriften von Dioscurides und Plinius. Damals nutzte man die Pflanze als schmerzstillendes Mittel sowie zur Wundreinigung nach der Entfernung von Dornen. Weiterhin bei Zahnschmerzen, Reinigung der Nase, den Saft tropfte man in trübe Augen und mit Wein getrunken soll der Acker-Gauchheil gegen Schlangenbisse hilfreich gewesen sein.