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Standort und Verbreitung: Zwermispeln findet man in Gärten und Parkanlagen, gerne werden sie als Bodendecker gepflanzt. Eine heimische Art ist die Filzige Zwergmispel (Cotoneaster tomentosus), die gerne Gebüsche und wärmeliebende Wälder besiedelt (Süddeutschland, Alpenvorland, Schweizer Jura). Auch sie trägt rote Früchte. Die angepflanzten Arten haben ihren Ursprung zumeist in China oder den Himalajagebieten
Giftstoffe, Wirkung und Symptome: In Rinde, Blüten und Blätter ist der Wirkstoff Prunasin enthalten, in den Früchten zusätzlich das Glycosid Amygdalin, dass sich auch in Bitteren Mandeln findet. Der Anteil an Amygdalin ist bei der Zwergmispel aber deutlich geringer, als bei der Bitteren Mandel. Nach Aufnahme größerer Mengen der Beeren (10 - 20 Stück) könnte es zu Übelkeit und Brechdurchfall kommen. Es kommt zum Brennen im Mund und auch zu Lippenschwellungen
Heilwirkung und Medizinische Anwendung: Zwergmispeln werden in der Heilkunde nicht verwendet.
Name: Der lateinische Gattungsname Cotoneaster kann mit “wertlose Quitte” übersetzt werden.
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