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Weintrauben
Rosinen
Vitis vinifera ssp. sativa
Weinrebengewächs
e

Tiergiftig:
Amerikanischen Untersuchungen zufolge sind Weintrauben giftig für Hunde. Rosinen sind möglicherweise sogar noch gefährlicher. Die Untersuchungen stammen unabhängig voneinander vom ASPCA’s Animal Poison Control Center und Veterinary Poisons Information Service. Symptome einer Vergiftung sind Erbrechen, Appetitlosigkeit, Durchfall sowie Magenschmerzen. Nach 24 Stunden kam es bei schwerer Vergiftung zu Symptomen von Nierenversagen. Bei Blutuntersuchungen wurden erhöhte Nierenwerte und zu viel Kalzium im Blut festgestellt. Nur die Hälfte von 10 betroffenen Tieren, also 5, überlebten. Amerikanische Forscher schätzen, dass 11,6 g Weintrauben pro Kilogramm Körpergewicht des Tieres zu Vergiftungserscheinungen führen können; Wissenschaftler aus Großbritannien ermittelten 14 g pro Kilo Körpergewicht an Rosinen, die für den Tod eines Labradors verantwortlich waren. Auch Trester, also der getrocknete Rückstand bei der Weinpressung, ist hoch giftig für Hunde. Vermutlich hat es dadurch bereits mehrere Todesfälle gegeben. Also, besondere Vorsicht in Weinbaugebieten oder an Stellen, wo der Trester als Dünger ausgebracht wurde.
Es scheint allerdings so zu sein, dass Hunde sehr unterschiedlich auf Trauben, Rosinen und Trester reagieren, einige sind wohl besonders empfindlich, andere können mehr vertragen, ohne Vergiftungsanzeichen zu zeigen. Dies ist übrigens unabhängig von Rasse und Geschlecht und dem Alter. Es liegt wohl einzig an der genetischen Beschaffenheit des jeweiligen Tieres.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weintrauben
Weintrauben-2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

weitere Informationen:

Die Weinrebe gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. Bei Ausgrabungen unter den Trümmern der alten Stadt Ur, dem späteren Babylon, bestätigten Funde, das der Weinanbau schon zu damaligen Zeiten, vor ca. 6000 Jahren, bekannt gewesen sein muss. Im Buch Genesis der Bibel lesen wir: "Noah aber begann und legte als Landmann einen Weinberg an. Da er aber von dem Weine trank, ward er betrunken..." Die Weinrebe stammt vermutlich aus Kleinasien, war den alten Ägyptern wohl bekannt und die Griechen, vor ca. 3000 Jahren, wurden zu Meistern im Weinanbau.Die Weinrebe zierte viele Säulen und Gebäude, sie galt als Kultsymbol  des Weingottes Dionysos (Bacchus). Auch im alten Rom wurde der Wein hoch geschätzt.
Frische Weintrauben enthalten viel Kalium, die Vitamine A, B1, B5, B6 und C. Weintrauben getrocknet, die Weinbeeren, wirken durch ihren hohen Gehalt an natürlichem Fruchtzucker energiespendend und blutbildend. Weinbeeren sind deshalb ein gutes Mittel bei Schwächezuständen. Ein bis zwei Kilo frische Trauben täglich gelten als ein gutes Mittel zur Blutreinigung. Der Wein galt früher als Allheilmittel, er wirkt stärkend und stimulierend. So mancher Wein durchläuft heutzutage bei seiner Herstellung viele chemische Prozesse, so dass von dem ursprünglichen Rebensaft oftmals nicht mehr allzu viel übrig bleibt. Der für medizinische Zwecke genutzte Wein wird in besonderen Behältern kalt gepresst, auf diese Weise bleiben seine wichtigen Inhaltsstoffe weitgehend erhalten. Doch nicht nur dem Wein, auch Sekt und Champagner werden therapeutische Eigenschaften zugeschrieben – natürlich in Maßen genossen. Das liegt beim Champagner an den verschiedenen Elementen, die er innehat: Mineralsalze, komplexe Zuckerarten, Vitamine, Spurenelemente. Zudem euphorisiert der wohldosierte Genuss von Champagner, sodass Hormone ausgeschüttet werden. Wegen der oben bereits erwähnten chemischen Prozesse empfiehlt es sich Markengetränke zu trinken und auf Qualität zu achten. Bei der perlenden Flüssigkeit könnte das Martin Bastiaans Veuve Clicquot Champagner sein, beim Wein könnte man auch zur Flasche Biowein greifen.
Die alten Kräuterärzte des Mittelalters schrieben Seitenweise über die Wirkungen der Weintrauben.
Bei Hieronymus Bock (1498 - 1554) lesen wir: "So man Drauben (Trauben) auffhencket unnd ein wenig dürr laßt werden/sein sie dem Magen dienstlich/bringen Luft zu essen/unnd stercken die Schwachen." "Die Kernlein inn den Weinbeeren seind stopfender Natur/so sie gedörzet/.../dienen sie wider die rote Rhur/..." Tabernaemontanus (1520 - 1590) schreibt über den Wein: "Er ist gut wider alle Schlangenbiß/und wider aller gifftiger Thierstich..." Und an anderer Stelle: "Wann man sich aber des Weins unmäßiglich gebrauchet/und stätigs vollsauffet/so schwächet er nicht allein den ganzen Leib/ den Magen/die Leber/das Herz und andere Gliedmassen mehr/sondern auch das Hirn/und die Nerven selbst/daher dann Hauptwehe/Zitteren der Hände/.../ ... verursacht werden."