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Wandelröschen
Lantana camara
Eisenkrautgewächse

Bestimmungsmerkmale:
Das Wandelröschen ist ein 30 - 100 cm hoher Strauch mit doldenähnlichen Blüten. Während der Blütezeit wechseln sie die Farbe, erscheinen erst gelb oder weiß, werden dann orange und schließlich rot. Ihre Blütezeit ist Juni - September. Die blauschwarzen Beeren reifen dann von September - Oktober heran. Die Laubblätter des Wandelröschens sind am Rand gesägt, von der Form her oval und vorn spitzt zulaufend, teilweise auch an der Unterseite weißlich behaart. Die Blätter stehen sich gegenüber. Der Stängel der Pflanze ist vierkantig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wandelroeschen
Wandelroeschen-2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Standort und Verbreitung:
Der Strauch stammt aus dem tropischen Südamerika und wird bei uns als Zierpflanze in Gärten und auf Balkonen gehalten. Man findet ihn in verschiedenen Zuchtformen.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Das Wandelröschen enthält, vorwiegend in seinen unreifen, aber auch in den reifen Beeren Lantadene und Triterpenester. Vergiftungssymptome ähneln einer Tollkirschenvergiftung. Somit sind gerade Kinder gefährdet, die von den Beeren essen. Die Giftstoffe sind in der Lage die Leber zu schädigen, den Gallenabfluss zu stören sowie Enzyme in der Leber und im Blut zu verändern. Dies hat Gelbsucht und durch Licht hervorgerufene Entzündungen der Haut (phototoxische Wirkung) zur Folge. Auch Pupillenerweiterung, Durchfall, Erbrechen, unkontrollierte Muskelreaktionen und Verfärbung der Haut wurden beobachtet.

Tiergiftig:
Das Wandelröschen ist giftig für Rinder und Kühe, Schafe, Hunde und Katzen sowie für Nager, wie Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster. Die Giftstoffe wirken phototoxisch auf die Tiere und lösen damit Vergiftungen im Zusammenhang mit Sonnenbestrahlung aus. Vergiftungssymptome sind Hautausschläge, eine Blockierung des Ausscheidens von Gallenfarbstoffen, dadurch kommt es zur Gelbfärbung der Schleimhäute, zu Gelbsucht und Leberschädigung. Die Tiere leiden unter blutigem Durchfall oder Verstopfung, Bewegungsstörungen und Lichtempfindlichkeit. Nehmen Rinder über 5 Tage mindestens 22,5 g pro Kilo Körpergewicht der frischen Pflanze zu sich, verenden sie.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Das Wandelröschen wird in der Heilkunde nicht verwendet.

Name:
Ihren Namen erhielt die Pflanze durch die sich wandelnde Blütenfarbe. Der Gattungsname Lantana leitet sich wahrscheinlich von dem lateinischen Wort lentare für biegen ab und bezieht sich entweder auf die biegsamen Zweige oder auch auf die veränderliche Blütenfarbe.

Geschichtliches:
In Brasilien, sowie in einigen afrikanischen Ländern, verwandte man die Pflanze bei Husten und auch als Aromamittel