willkommen1
giftpflanzen_pferde

unser Buch
Giftpflanzen
was Pferde nicht fressen dürfen
 

Botanikus-APPs

 

Eine musikalische Reise
durchs Pflanzenjahr.

Starten sie das Video und klicken sie auf den Button
Auf YouTube ansehen in der unteren Zeile..

Botanische Filme

PeerConcept Logo 1.2015-LAY9
Ökologische
Pferdehaltung

Betten Online Shop
stempelteam
wissensmanufaktur

 botanisch

 giftig

 fotografisch

 persönlich

 

 Bilder-/Film-Datenbank

 Giftpflanzen

 Fotos kaufen

 Kontakt

 

 Heilpflanzen

 Giftpflanzen Tiere

 Botanik-Fototipps

 Impressum

 

 altes Kräuterwissen

 Beeren & Früchte
 giftig oder ungiftig?

 Hintergrundbilder
 für Ihren Bildschirm

 Linkseiten

 

 Pflanze des Monats

 Startseite

 suchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Botanikus
Beeren und Früchte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

alle
Giftpflanzen

die wichtigsten
Giftpflanzen

giftige
Zimmerpflanzen

Beeren und
Früchte

Übersichtsseite

Giftpflanzen für
Tiere

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wald-Erdbeere
Fragaria vesca
Rosengewächs
e

Bestimmungsmerkmale:
Die Wald-Erdbeere wächst als Rosettenstaude mit langen Ausläufern. Die Blüten sind weiß und haben 5 Blütenblätter. Blütezeit ist Mai - Juni. Die rote Frucht bildet sich im Spätsommer. Eigentlich handelt es sich um eine Scheinfrucht, die sich aus dem Blütenboden entwickelt. Die eigentlichen Früchte sind die kleinen hartschaligen Nüsschen, die man von außen sehen kann. Die Laubblätter sind dreizählig und langgestielt, an der Unterseite weißlich und behaart.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wald-Erdbeere
Wald-Erdbeere-2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Standort und Verbreitung:
Die Wald-Erdbeere gedeiht auf lichten Stellen in Wäldern. Sie bevorzugt Lehmboden.

Der deutsche Name kommt daher, weil die Beeren nahe der Erde wachsen.
Weitere frühere Bezeichnungen waren Aardbeeren, Besingkraut, Knickbeeren, Darmkraut und Hafelsbeere.
Der botanische Name ist Fragaraia vesca. Fragum nannten die Römer die Erdbeere und vesca bedeutet essbar.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Wald-Erdbeere ist nicht giftig. Allerdings gibt es Menschen, die allergisch auf die Früchte reagieren.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Die Wald-Erdbeere zeichnet sich durch einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt aus (Vitamin C bis 50 mg/100g).
Die Blätter enthalten vor allem Gerbstoffe, daher findet die Wald-Erdbeere Anwendung bei Magen- und Darmstörungen. Außerdem kann man sie zum Gurgeln und Spülen bei entzündeten Schleimhäuten einsetzen. Sebastian Kneipp empfahl einen Tee aus den Blättern als Stärkungsmittel für kränkelnde Kinder. Die Pflanze findet auch Anwendung in der Homöopathie. In der Volksheilkunde wird die frische Wald-Erdbeere bei Leber- und Gallenleiden, Herzbeschwerden, Blutarmut, als allgemeines Stärkungsmittel und bei Bronchitis angewandt.

Name:
Der deutsche Name kommt daher, weil die Beeren nahe der Erde wachsen. Weitere frühere Bezeichnungen waren Aardbeeren, Besingkraut, Knickbeeren, Darmkraut und Hafelsbeere. Der botanische Name ist Fragaraia vesca. Fragum nannten die Römer die Erdbeere und vesca bedeutet essbar.

Geschichtliches:
Die Wald-Erdbeere ist eine sehr alte Heilpflanze. In alten Pfahlbauten fand man die Nüsschen der Wald-Erdbeere und auch in den Schriften der Äbtissin Hildegard von Bingen (1098 - 1179) wurde sie erwähnt. Der Arzt Hieronymus Bock (1539 -1554) vermerkte in seinem Kräuterbuch: "Erdbeerkraut zerstossen und den safft daraus gewunnen / dienet wohl den hitzigen bösen wunden / dringet sie zusammen das sie heilen. Erdbeerwasser ist gut für das essen im mund / zum halsgeschwär /.../ und stercket das zanfleisch / und vertreibet den bösen geschmack des athems /”. Der Apotheker Tabernaemontanus (1520-1590) schreibt in seinem Kräuterbuch unter anderem: “ Erbeerkraut in Wein gesotten und mit Honig süß gemacht / danach durch ein Tuch gesigen / und Morgens und Abends dieses Tranck / jedesmal 4 Unzen getruncken / so warm es zu leyden ist / heyler Verwundung und Geschwär der Brust. Erdbeerkraut und Wurzeln in Wasser gesotten / und der durchgesigenen Brühe des Tages dreymal / jedesmal ein gemeines Tischbächerlein voll getruncken / löschet die Hitze der entzündeten Leber und Milz / löset auch die Verstopfung derselben / vertreibet die hitzige Geelsucht (Gelbsucht)  und reiniget die Nieren und Blasen.”