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Standort und Verbreitung: Die Gewöhnliche Trauben-Kirsche findet man in lichten Wäldern, in Ufergebüschen, aber auch als Zierstrauch oder -baum in Gärten. Sie mag feuchte Standorte und bevorzugt durchlässigen sandigen Lehm- oder Tonboden. Im Gegensatz dazu bevorzugt die Späte Traubenkirsche eher trockenere lehmige Standorte. Die Späte Trauben-Kirsche stammt aus Nordamerika; in Mitteleuropa ist sie angepflanzt und verwildert.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome: Das Fruchtfleisch ist ungiftig, allerdings enthalten die Samen Blausäureglycoside (u. a. Amygdalin), die beim Zerbeissen eventuell zu Vergiftungen führen können.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung: Die Traubenkirsche wird nicht in der Heilkunde verwendet.
Name: Trauben-Kirsche heißt sie, da die Früchte wie kleine schwarze Trauben hängen und wie kleine Kirschen aussehen. Weitere Namen waren Ahlkirsche, Sumpfkirsche und Kitschbaum. Der Botanische Gattungsname Prunus ist der lateinische Name der Pflaume (Trauben-Kirsche gehört zur selben Gattung wie die Pflaume). Der Artname padus ist die alte lateinische Bezeichnung für den Fluss Po; wohl, da die Trauben-Kirsche dort oft anzutreffen ist.
Geschichtliches: Schon im Altertum wurde die Früchte als Obst gegessen und Mus daraus hergestellt. Das rotbraune, intensiv gemaserte amerikanische „Kirschholz“ liefert die Späte Trauben-Kirsche.
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